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Angriff aus der Tiefe

Info

OT: 
Tentacoli
AT:
Tentacles (USA)
Der Polyp
Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen

Jahr: I/USA 1978
R:
Ovidio G. Assonitis („Oliver Hellman“)
B:
Jerome Max, Tito Carpi, Steven Carabatsos, Sonia Molteni
K:
Roberto d’Ettorre Piazzoli
M:
Stelvio Cipriani
D:
Bo Hopkins, Shelley Winters, John Huston, Claude Atkins, Henry Fonda

Quelle: TV (BR)

 

Inhalt

Zwei mysteriöse Todesfälle beschäftigen Sheriff Robards (Claude Atkins), Polizeichef eines kleinen kalifornischen Küstennests. Die beiden Toten, die man aus dem Wasser fischt, sind überdies reichlich derangiert und selbst ihres Knochenmarks beraubt. Der Verdacht fällt sofort auf die unterseeische Tunnelbaustelle, die die Firma des Industriellen Whitehead (Henry Fonda) nur wenige Meilen vor der Küste betreibt, mit ihren Auswirkungen auf das Öko-System.
Die eben soll im Auftrag des ozeanographischen Instituts ausgerechnet der Wal-Dresseur und Taucher Will Gleason (Bo Hopkins) untersuchen. Etliche Tote später findet Gleason heraus: Ein Riesenkrake ist’s, der, aufgeschreckt durch die exzessive und illegale Saugerei der Tunnelbauer, auf den Geschmack von Menschenfleisch gekommen ist. Nachdem der Krake auch Gleasons Frau (Delia Boccardo) und Schwägerin (Sherry Buchanan) verjaust und eine Kinder-Segelregatta aufgemischt hat, legt sich Gleason mit seinem Assi Mike (Alan Boyd), einer Pulle Whisky und den beiden dressierten Orkas „Sommer“ und „Winter“ auf die Lauer, um’s dem Oktopus heimzuzahlen.

Zitate:

„Heute Morgen habe ich ihn noch gesehen. Da war er noch ein Mensch.“ (… und jetzt eine sozusagen entkernte Leiche)

„Verglichen mit den Saugnäpfen der Fangarme sind Tigerpranken harmlos … lächerlich.“

„Dieser Krake ist was Besonderes: Er hat Blut geleckt.“

Die Kritik des Gunslingers:

Unterhaltsames End-70er-Trasherl, das im Kielwasser des „Weißen Hais“ daher geschwommen kommt und den Gunslinger mit viel unfreiwilliger Komik auf seine Seite zog.
Sein Scherflein dazu bei trägt der Cast, der unter einem Hut immerhin eine wirklich sehenswerte Anzahl namhafter US-Darsteller vereint. John Huston beispielsweise, der einen so knöttrigen wie betagten Journalisten verkörpert und sich nicht scheut, im Nachthemd durch die Botanik zu stromern. Dann hätten wir noch die füllige Shelley Winters, entweder mit Riesen-Sombrero behütet oder einem putzigen Matrosen-Käppie. Während der Kinder-Regatta greint sie minutenlang in ein Walkie-Talkie, in der Hoffnung, ihren auf See befindlichen Neffen und seinen kleinen Kumpel ans Rohr zu kriegen. Schließlich Bo Hopkins als Walflüsterer mit Straßenvergangenheit, der sich beim Warten auf den Oktopus mit seinem Assi eine ordentliche Rutsche Whiskey in den Kopf zwirbelt und seine beiden Orkas auf das finale Duell einschwört.
Gut ist allerdings die Kameraarbeit, die natürlich mit der für entsprechende Streifen fast obligatorischen „Kopfkamera“ arbeitet und auch die Actionsequenzen mit dem „Monster“ so umsetzt, dass es nicht peinlich ist. Gefallen hat mir zudem der Score von Stelvio Massi und seine Synthie-Teppiche, die fallweise von treibenden Bläser-/Streicher-Arrangements oder elektronisch erzeugten Tierlauten abgelöst werden.
Mir hat’s gefallen.

Rating: $$$ (Trash: $$$$)

Splatter:

3/10

 

 

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