Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien

Toggle Sidebar

Baby's Room, The

Info

OT: 
La Habitación del Niño

Jahr: Sp 2006
R: Alex de la Iglesia
B: Alex de la Iglesia
K: Jorge Guerricaechevarría
M: José Luis Moreno
D: Javier Gutierrez, Leonor Wailing, Sancho Gracia, Antonio Dechent

Quelle: TV (arte)

 

Inhalt

Der Sportjournalist Juan (Javier Gutierrez) zieht mit seiner kleinen Familie, Ehefrau Sofia (Leonor Wailing) und dem frischgeborenen Söhnchen, in eine alte riesige Villa ein. Neben dem Sack an noch fälligen Renovierungsarbeiten gibt’s zusätzlichen Stress, als das Babyfon des nachts unerklärliche Stimmen aus dem Kinderzimmer überträgt. Nachforschungen bleiben ergebnislos, und so ersteht Juan ein Video-Überwachungsset, mit dem er das Kinderzimmer rund um die Uhr kontrollieren kann. Und siehe da: Als Juan nachts zufällig wach wird, sieht er auf dem Monitor einen Unbekannten an Sohnemanns Bett sitzen. Die Erscheinungen, die der Realität nicht standhalten, feilen insbesondere an Juans Nervenkostüm, bis Sofia den Kaffee aufhat und samt Kind zu Muttern zieht. Juan entdeckt derweil nicht nur, dass das Haus beim Blick durch die Kamera des Überwachungssets völlig anders eingerichtet ist: Der Blick durchs Objektiv gestattet ihm auch, einem Kindes- und Frauenmord beizuwohnen, den er mit bloßem Auge nicht sehen kann. Als er mit Hilfe der Kamera einen verborgenen Raum im Hause entdeckt, der offensichtlich das Tor zu einer Parallelwelt darstellt, ist’s um seine geistige Gesundheit fast geschehen. Denn hier muss er mit ansehen, und diesmal ohne Kamera, wie er selbst Frau und Kind ermordet. Es gelingt ihm zwar, seinem Alter Ego zu entkommen und den Raum wieder zu verschließen, indem er sämtliches Kameraequipment vernichtet. Doch ist der paranormale Ausflug nicht ohne Folgen geblieben.

Zitate

„Wenn Sie herausgefunden haben, wie man diese Welt öffnet, dann werfen Sie den verdammten Schlüssel weg! Vergessen Sie alles!“ (Domingo (Sancho Gracia) zu Juan)

Die Kritik des Gunslingers:

Hochspannender Gruselfilm von Schrägmeister Alex de la Iglesia, der Teil einer entsprechenden spanischen TV-Reihe ist: „Películas para no dormir“. Zwar fährt er die üblichen Grusel-Ingredenzien auf, wie unheimliche Stimmen, düstere Geheimnisse, unerklärliche Phänomene, einen möglichen Fluch oder einfach das dämonische Aussehen des Babys durch die Optik der Infrarotkamera. Doch sind diese immer noch wirksamer als der brutalste Slasher und das umso stärker, wenn wie hier gute Schauspieler am Werke sind. Letzlich ist’s ein schöner Beitrag zur Quantenphysik, die aufgrund der angenommenen Wellenstruktur aller Dinge durchaus die mögliche Existenz von zahllosen Paralleluniversen vorsieht: Wer noch nix von „Schrödingers Katze“ gehört hat, kann versuchen sich auf Wikipedia schlauzumachen. Mir ist’s nur sehr eingeschränkt gelungen ;-). Was dieser Film aber zeigt: Spanien ist auch in Sachen Horrorkino ganz vorne mit dabei, auch wenn sich’s strenggenommen ja sogar „nur“ um einen Fernsehbeitrag handelt.

Rating: $$$$+

Splatter:

0/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien