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Bite, The

Info

OT: 
Curse II: The Bite
AT:

Venom - Das Gift der Hölle

Jahr: USA/I 1988
R: Frederico Prosperi (“Fred Goodwin”)
B: Frederico Prosperi, Susan Zelouf
K: Roberto d’Ettore Piazzoli
M: Carlo Maria Cordio
D: Jill Schoelen, J. Eddie Peck, Jamie Farr, Bo Svenson

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Clark (J. Eddie Peck) und Lisa (Jill Schoelen), ein föngewelltes Pärchen wie aus dem 80er-Jahre-Versandhauskatalog, ist unterwegs in Arizona. Trotz der plump vertraulichen Warnung eines Tankwarts nehmen die beiden Fönis eine Abkürzung durch ein komplett verseuchtes Sperrgebiet, einem ehemaligen Testgelände für Nuklear- und chemische Waffen. Auf dem beschaulichen Wüstenstreifen tummeln sich zudem jede Menge mutierter Schlangen, die dem letzten verbliebenen Bewohner und Inhaber einer gottverlassenen Tanke (Al Fann) das Leben schwer machen. Eins dieser Reptilien nimmt während eines Stopps Quartier im Jeep des Pärchens und beißt Clark beim späteren Brocken-Auspacken in einem Motel in die Hand. Glücklicherweise ist Harry (Jamie Farr) zugegen, Truckerinnenstecher, verhinderter Mediziner sowie Handlungsreisender in Sachen Gegenmitteln gegen Schlangengift. Harry macht einen auf dicke Hose und Schlangenexperten; doch das injizierte Gegengift entpuppt sich bei Licht des nächsten Tages besehen leider als das falsche. Während Harry nun alles in Bewegung setzt, um Clark und Lisa zwecks Verabreichung des richtigen Mittels wieder zu finden, mutiert Clarks Hand langsam zu einem mordlüsternen Schlangenkopf, den selbst die Extraktion mittels Feuerlöschbeil nicht stoppen kann.

Zitate

„Hey, Kumpel: Ich würde nicht da durch fahren, wenn ich du wäre.“ (Wer gibt schon was auf derart plumpe Vertraulichkeiten … sollte man aber manchmal)

Clark: „Solange wir im Jeep sind, kann uns nichts passieren.“ (Der Mann sollte mal auf den dräuenden Score hören)

Clark: „Können Sie uns den Reifen hier flicken?“ – Tankwart (Al Fann): „200 Dollar.“ – C: „Wie bitte?“ – Tankwart: „Es gibt noch eine Tankstelle. 100 Meilen entfernt.“ (Der Markt macht den Preis)

Harry: „Eine Buschmeister. Die größte Giftschlange der westlichen Hemisphäre." – George (Sydney Lassick): „Westliche Hemisphäre? Was tut die dann hier?“„Hier ist die westliche Hemisphäre."

Lisa: „Clark braucht dringend einen Doktor!“ – Dave (Terrence Evans): „In dieser Familie halten wir nicht viel von Ärzten und alledem.“ – Seine Gattin Iris (Savina Gersak): „Mein ist das Heil, spricht der Herr!“ - Alle zusammen: „Amen.“

Lisa: „Morgen gehen wir zur Polizei und erzählen ihnen alles. Sie werden es bestimmt verstehen.“ (Sicher: ein Typ, der die von ihm begangenen Morde auf seine zum Schlangenkopf mutierte Hand schiebt).

Die Kritik des Gunslingers:

Was für eine Enttäuschung, liebe Gemeinde. In Erwartung eines saftigen Schlucks Trash-Horror-Gülle hatte es sich der Gunslinger, schon mit vielerlei Erfrischungen ausgestattet, auf der heimischen Couch gemütlich gemacht. Schließlich ist auch das altgediente Schlachtross Bo Svenson mit von der Partie. Doch leider, leider hatte sich Regisseur „Fred Goodwin“ wohl in den Kopf gesetzt, einen richtig ernsthaften Film zu drehen. Während die Geschichte prinzipiell alles für eine grelle Horrorfilmachterbahnfahrt bereit hält, langt’s für ambitioniertere Kost leider nicht. So geht in die Hose, was in die Hose gehen muss. Das Tempo ist lahm, die gut gemachten F/X können’s nicht rausreißen, zumal diese in den TV-Ausstrahlungen in der Regel eh’ fast completti weggesäbelt sind. Es gibt schon ein paar gute Ansätze: passable Schauspieler, die Kameraarbeit sowie die bereits angesprochenen Spezialeffekte. Der Trash-Afficionado findet dazu zumindest im Figurenpotpourri ein paar Highlights, wie den wirklich schmierigen Harry, den fetten, fast zahnlosen Trucker Beef (Tiny Wells), der quasi nie seine Dose „Meister Bräu“ aus der Hand legt, die religiösen Fundis um Farmer Dave und natürlich Bo Svenson als fieser County-Sheriff. Alles in allem leider trotzdem eine Gurke: Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, dass diese Einschätzung auch auf die ungeschnittene Fassung zutrifft.

Rating: $$ (Trash: $$+)

Splatter:

2/10 (geschnittene FSK-16-Standard-TV-Fassung)

 

 

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