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Black Sheep

Info

OT: 
Black Sheep

Jahr: NZ 2007
R, B: Jonathan King
K: Richard Bluck
M: Victoria Kelly
D: Nathan Meister, Danielle Mason, Peter Feeney, Tammy Davis

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Henry Oatfield (Nathan Meister) ist ein Gebeutelter einer: In Kindertagen hatte sein fieser älterer Bruder Angus Henrys Lieblingslamm gemeuchelt und sich mit dem Kadaver einen derben Schabernack erlaubt. Am gleichen Tag war ihr Vater gestorben, als er mit seinem Quad über eine Klippe meterte beim Versuch, ein trächtiges Schaf zu bergen. Zuviel für den armen Henry, der sich für 15 Jahre in die Psychiatrie verabschiedete und bis heute eine panische Angst vor Schafen hat.
Nun kehrt er noch einmal zurück, um Angus (Peter Feeney), der die väterliche Schafzucht leitet, seinen Teil zu überschreiben. Angus allerdings hat die Schafzucht alter Schule an den Nagel gehängt. Gentechnik heißt das Gebot der Stunde. Zusammen mit der scharfen Dr. Astrid Rush (Tandi Wirght) schwiemelt man am Schaf der Zukunft. Selbstredend geht dabei so einiges schief. Das kommt ans Licht, als Experience (Danielle Mason) und Grant (Oliver Driver), zwei fanatische Veggies und Tierschützer, einen Behälter mit einem der Schafs-Embryonen klauen. Als Beweis für die finsteren Umtriebe Angus‘.
Lange Rede, kurzer Sinn: Der Behälter zerbricht, und das Mini-Schaf entpuppt sich als erstaunlich agil, beißfreudig und hungrig. Rasch breitet sich das veränderte Erbgut via „spontanem Gentransfer“ *kicher* unter Schafen und Menschen aus, und Henry, Experience sowie Farm-Verwalter Tucker (Tammy Davis) treten an zum Überlebenskampf. Ein Überlebenskampf, in dem eine Duftkerze, ein Zippo-Feuerzeug und viele Schaffürze eine tragende Rolle spielen werden.

Zitate

Experience: „Das Feng Shui in diesem Raum ist furchtbar.“

Tucker: „Scheiße, ‘ne kleine Tetanusspritze, und das wird wieder.“

Experience: „Denk an dein Chakra!“ – Henry: „Scheiß auf das Chakra! Ich werde ein verfluchtes Schaf!“

Tucker: „Nimm den Finger aus dem Arsch, wir haben zu tun.“

Astrid: „Sie haben ganz großes Glück, junger Mann. Sie werden Zeuge, wie die Wissenschaft in ganz neue Bereiche vorstößt.“

Die Kritik des Gunslingers:

Wer sich ausgerechnet Schafe als Protagonisten seiner splattrigen Tierhorror-Party aussucht, dem ist ein gewisser Humor nicht abzusprechen. Und daher überrascht es eigentlich wenig, dass Regisseur und Autor Jonathan King deutlich in den Fußstapfen seines Landsmannes Peter Jackson wandelt. Zumindest dem Pre-Blockbuster Peter Jackson (wink).
Prinzipiell passt die Handlung auf einen Bierdeckel und strunzt auch nicht gerade mit Originalität: Traumatisierter Held muss die faulige Suppe auslöffeln, die eine Kochgemeinschaft aus skrupellosen Wissenschaftlern und Geschäftemachern angerichtet hat.
Doch visuell spielt die Mischung aus Tierhorror, Mad-Scientist- und Zombie-Streifen auf einem hohen Niveau: Das Creature-Design stammt von Weko Workshop, die auch Jackson für seine Ausflüge nach Mittelerde den SFx-Rucksack packten. Das sieht hier nach recht wenig Computertricksereien aus, dafür umso mehr nach handgemachten Mettgut- und Prothesen-Späßen. Die Schafe lassen sich nicht lumpen und gehen richtig derbe ans Eingemachte, oder vielleicht sollte ich besser sagen an die Eingeweide *lach. Dazu serviert das Skript jede Menge Sprüche und kleine Humoreinlagen, etwa den zum Schafsmenschen mutierten Grant, der sich als nach wie vor überzeugter Vegetarier den Ranzen mit Fleisch ohne Ende vollschlagen muss (wink). Der Höhepunkt der Partysause ist mit der „Mallorca“-Einstellung erreicht, die uns eindrucksvoll erklärt, warum man Darmwinde besser nicht anzünden sollte.
Der Film zitiert sich durch den Genre-Gemüsegarten. Wenn etwa die enthemmte Schafherde über den Hügel flutet, erinnert das nicht von ungefähr an „Jurassic Park“. Die Verwandlungsszene Mensch-Killerschaf erweist deutlich dem John-Landis-Film „American Werewolf“ Referenz. Und natürlich Romero an allen Ecken und Enden. Dennoch ist’s keine Zitateschlacht: Diese liefern nur die passende Würze zu einem ansonsten sehr lustigen Splatter-Streifen, der nicht nur uns, sondern offensichtlich auch allen Beteiligten Spaß gemacht hat.

Rating: $$$$

Splatter:

7/10

 

 

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