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Blood Car

Info

OT: 
Blood Car

Jahr: USA 2007
R, B:
Alex Orr
B, K:
Adam Pimney
K:
Chris Campbell
M:
diverse
D:
Mike Brune, Katie Rowlett, Anna Chlumsky, Matt Huchinson

DVD (Atomik / Ascot Elite) Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Archie (Mike Brune) ist Hardcore-Veganer und Lehrer in einer Vorschule. Nebenbei schwiemelt er daheim an einem Alternativ-Antrieb auf Weizengrasbasis, denn der Spritpreis hat sich mittlerweile bei rund 35 Dollar pro Liter eingependelt. Doch die Versuche treten auf der Stelle.
Den Durchbruch erzielt der Tüftler ausgerechnet beim Verkosten einer Pulle Wodka, die ihm auf den Boden fällt. Beim Aufsammeln der Scherben säbelt er sich in den Finger, worauf etwas Blut in die Versuchsanordnung gerät. Und siehe da: Das Maschinchen läuft wie geschmiert. Nichts wie eingebaut also in seine alte Reisschüssel Marke Honda. Die erste Tankfüllung ist noch Selbstgezapftes mittels Teppichmesser und Plastikschlauch, doch damit kommt der Gutste natürlich nicht weit.
Also ergänzt er die Ausstattung des Wagens noch um eine messerscharfe Häckseleinrichtung im Kofferraum. Dann rückt der Tierfreund mit seinem Luftgewehr schweren Herzens der örtlichen Fauna zu Leibe: Die Freude am Fahren und die Aussicht, dass die scharfe Fleischverkäuferin Denise (Katie Rowlett) für einen Trip im „Blood Car“ die Beine breit macht, sind stärker als alle Tierliebe. Leider braucht die Karre Super, sprich Menschenblut, und so ist Archie immer auf der Suche nach Tankmaterial, das sich ihm in Form von Vietnam-Veteranen im Rollstuhl, schwarzen Ghetto-Gangstern oder blonden Anhalterinnen reichlich bietet. Archie verliert jeden Halt, und dann schaltet sich auch noch der Geheimdienst ein, der scharf ist auf die Blut-Technologie.

Zitate:

Agent 1: „Was tun sie jetzt?“ – Agent 2: „Sie haben zwei Leute umgebracht, und jetzt gibt’s Tacos.“ „OK. Halt die Überwachung aufrecht.“ (Alles eine Frage der Präferenzen)

„Schieb mir einen Taco in meinen Mund und eine Nudel in meinen Arsch!“ (Denise redet gern Klartext)

„Mein Kofferraum ist voller Süßwaren und Make-up.“ (Archie versucht, eine Anhalterin (Marla Malcolm) als Spritnachschub anzulocken)

Die Kritik des Gunslingers:

Der gelernte Kameramann und Beleuchter Alex Orr hat in seiner zweiten Regiearbeit eine Low-Budget-Splatter-Komödie abgeliefert, die alles in allem prächtig unterhält. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass sich die fehlende Kohle nicht auf die Qualität der Produktion ausgewirkt hat. So sind die vorhandenen Splattereien sorgfältig und überzeugend in Szene gesetzt, und auch die Schauspieler sind, soweit es die Hauptrollen angeht, keine Anfänger. Gleiches gilt für die technische Umsetzung, also beispielsweise die Kameraarbeit.
Es sind zwei Dinge, die mich von einer höheren Bewertung abhalten: Erstens ist für meinen Geschmack das Tempo etwas zu sehr gedrosselt, und zweitens versucht der Streifen, eine Politsatire und Seitenhiebe auf die öl- und konsumgeile Gesellschaft zu integrieren, was hier nicht so hundertprozentig hinhaut. So kommt es trotz einer Laufzeit von nicht einmal 80 Minuten zu kleineren Hängern. Na ja, aber letztlich sind dies nur Korinthenkackereien, denn auch für Trashfreunde hält der Streifen allerhand Schmankerl bereit, was zu einem veritablen Ausschlag unseres Trash-O-Meters geführt hat.

Rating: $$$$ (Trash: $$$$+)

Splatter:

7/10

 

 

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