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Bloody Psycho - House of Snakes

Info

OT: 
Bloody Psycho – Lo specchio
AT:
Nel Nido del Serpente
Bloody Psycho - Nella Tana del Serpente

Jahr: I 1989
R, B: Leandro Lucchetti
B: Giovanni Simonelli
K: Silvano Tessicini
M: Lanfranco Perini
D: Peter Hintz, Louise Kamsteeg (“Loes Kamma”), Sacha Darwin, Nubia Martini

Quelle: DVD (Screenpower/United)

 

Inhalt

Doktor Werner Vogler (Peter Hintz), ein hagerer beschnauzter Unsympath, ist – kaum zu glauben bei der Optik – Parapsychologe von Weltgeltung. Nebenbei nennt er „magnetische Hände“ sein eigen, vielleicht rührt daher der zutreffendere Namen „Vögler“, den er auf dem DVD-Cover trägt?
Doch zurück zu den Wunderhänden: Diese nämlich soll er in den Dienst der Schlossherrin Signora Rizzori (Sacha Darwin) stellen, die seit einem Autounfall im Rollstuhl sitzt, trotzdem aber eine muntere Knatter-Affäre mit dem Dienstmädchen Simona (Brigitte Christensen) am Laufen hat. Im Vorfeld seines Besuchs hatte ihn allerdings ein Penner (Marco di Stefano) vor dem Besuch des Schlosses gewarnt: „Hey Kumpel, das Schloss ist verhext.“ Zwar plagen den Parapsychologen Visionen von einem Schnetzel-Mord, einem Killer im Rollstuhl und Blutseen, doch erstmal knattert Vögler, äh Vogler, mit Simona, da die ihn grob in das Geheimnis des unheimlichen, leerstehenden Schlosstraktes eingeweiht hat.
Weitere Recherchen ergeben, dass dort früher die Großtante (Louise Kamsteeg) der jetzigen Schlossbesitzerin lebte und sich zu sehr für Schwarzmagie und Hexerei interessierte. Nebenbei trieb sie’s noch mit ihrem Schwiegersohn, der spurlos verschwand, als er die Liaison lösen wollte. Die Dame selbst war danach an den Rollstuhl gefesselt, plumpste irgendwann die Treppe runter und verblich. Jetzt kommt ihre Enkelin, die Kusine von Signora Rizzori, Michaela (Louise Kamsteeg), ins Spiel, die sich, weil sie die Maurer zu Haus hat, ebenfalls im Schloss einquartiert. Während nun der potente Doktor in ihr ein neues Betätigungsfeld für seine magischen Körperteile gefunden hat, sterben der Reihe nach verschiedene Zeitzeugen, bis für Michaela der Showdown mit Großmama auf dem Plan steht.

Zitate:

„Doktor, ich spüre Hitze in meinem ganzen Körper, als ob ich Fieber hätte.“ – „Das ist die positive Kraft, die Energie … von meinen Händen.“ (Signora Rizzori is amused)

Die Kritik des Gunslingers:

An dem Film, der mit Lucio Fulci als Produzenten wirbt, stimmt eigentlich gar nischt: Weder ist er sonderlich „bloody“, die sparsamen Gore-Effekte sind dazu recht schlecht gemacht, und der Psycho ist allenfalls der geile Doktoren-Lümmel, der seine Mitmenschen wie Scheiße behandelt, wenn er sie nicht gerade bürstet.
Die schauspielerischen Leistungen sind katastrophal: ausdrücklich ausgenommen ist hier Euro-Horror-Urgestein Paul Muller, z.B. „Lady Frankenstein“, der eine Nebenrolle als Anwalt hat, dem der Rollstuhl-Zombie über den Hals fährt. Die Synchro ist derbe in die Hosen gegangen: Erstens sind die Sprecher unter aller Kanone, und zweitens laufen die Lippenbewegungen und das gesprochene Wort seeehr häufig völlig asynchron.
Doch kommen wir zu den paar Vorzügen, denn auch die gibt’s: Da haben wir einmal einen grandios beschissenen Synthie-Score, der die Erinnerungen an Italo-Horror-Flicks der 70er-/80er-Jahre weckt. Dann gibt es ein paar durchaus gelungene Kameraeinstellungen, die sogar Atmosphäre erzeugen. Schließlich haben wir einen grandiosen Hardcore-9-1/2-Wochen-Ripp-Off, eine Art Faceshot, bei dem Vogler seiner Michaela lüstern Sahnejoghurt, Dickmilch, was auch immer ins Gesicht tropft.

Rating: $ (Trash: $$$)

Splatter:

nur 3/10, da ziemlich schlecht gemacht

 

 

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