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Brennender Tod

Info

OT: 
Night of the Big Heat

Jahr: GB 1967
R:
Terence Fisher
B:
Domald Liles. Pip & Jane Baker
K:
Ray Wyer
M:
Malcolm Lockyer
D:
Patrick Allen, Christopher Lee, Jane Merrow, Sarah Lawson

Quelle: TV (arte)

 

Inhalt

Im ganzen United Kingdom ist tiefster Winter. Im ganzen? Nein, denn eine kleine, vorgelagerte Insel namens Fara Island stöhnt unter einer ungewöhnlichen Hitzewelle mit stetig steigenden Temperaturen. Zusätzlich werden die Bewohner von sporadisch auftretenden sirrenden Geräuschen gequält.
Heiß wird’s aber auch Jeff Callum (Patrick Allen), Romanautor und Chef des Gasthauses „Schwan“, als er seiner frisch eingetroffenen neuen Sekretärin Angela (Jane Merrow) ansichtig wird: Die nämlich ist eine alte Bumsbekannte und will statt auf der Schreibmaschine viel lieber wieder auf und mit dem guten Jeff herumpim… äh: -klimpern.
Passt Jeff aber gar nicht, da seine Angetraute Frankie (Sarah Lawson) nichts von dem Kröschen ahnt und diesbezüglich nicht allzu aufgeschlossen ist. Egal, die Probleme des Galans treten zurück, als es erste Tote auf der Insel gibt, nebst einigen verschmurgelten Schafen allesamt Opfer einer hochfrequenten Strahlung. Diese sorgt auch dafür, dass nahezu alle Kommunikationsmittel zusammengebrochen sind.
Hier tritt nun der so schrullige wie schroffe Mr. Hanson (Christopher Lee) auf den Plan, Gast im „Schwan“, und wie sich herausstellt, Wissenschaftler mit Hang zu Außerirdischem. Hanson vertritt die Theorie, dass Aliens, die als Vorhut die Lebensbedingungen auf der Erde erkunden, ursächlich für die Hitze sind. Die Hitze, so Hanson, sei sozusagen ein Abfallprodukt aus der Energieumwandlung der Invasoren. Handeln ist also angezeigt, um den außerirdischen Fieslingen das Handwerk zu legen.

Zitate:

„Du warst ja damals auch kein unbeschriebenes Blatt. Wie lange hat’s gedauert, bis ich bei dir im Bett lag? Zwei Stunden!!“ – „Du musst diesmal nicht so lange warten.“ (Na, das nenn’ ich mal eine Einladung seitens Jane Merrows an Patrick Allen)

„Irgendwas ist gerade gelandet: hinter dem Hügel dahinten.“ (… und wieder ein Klassiker)

„Der menschliche Körper ist nicht dafür geschaffen, solchen Belastungen standzuhalten. Früher oder später werden die Drüsen versagen. Dann dauert es nicht mehr lange, bis das Gehirn angegriffen wird.“ – „Das ist eine logische Schlussfolgerung, doch die sollten wir besser für uns behalten.“ (Falsch geraten: Hanson und Dr. Stone(d) (Peter Cushing) sind völlig nüchtern)

„Wir müssen sie zerstören, bevor sie uns zerstören.“ – „Haben Sie Sprengstoff da?“ (Hanson ist immer pragmatisch)

Die Kritik des Gunslingers:

Unterhaltsamer SF-Horror-Trash aus der Schmiede des rührigen Terence Fishers, der für den Afficionado einiges an Exploitation-Elementen bereithält. So erlaubt die Hitzewelle immer wieder reizvolle Aussichten auf das feuchtglänzende Dekolletee von Jane Merrow. Die Außerirdischen wiederum sehen eher aus wie große leuchtende Steine, von denen nicht klar ist, wie sie sich überhaupt fortbewegen sollen. Auch nicht schlecht sind Labor und Dunkelkammer, die sich Hanson im Hotelzimmer eingerichtet hat.
Es gibt in der Story ein paar Schnitzer, etwa, warum die Aliens sich ausgerechnet ein verkacktes Inselchen für einen Invasionstestlauf ausgesucht haben. Umso erstaunlicher, da sie einen enormen Energiebedarf haben. Oder warum funktioniert ein Walkie-Talkie noch, während direkt daneben ein Auto verglüht ist?
Wurscht: Der Film bietet eine angenehme Abendunterhaltung und Christopher Lee wie Peter Cushing sind immer eines Blickes wert.

Rating: $$ (Trash: $$$$)

Splatter:

1/10

 

 

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