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C2 - Killerinsect

Info

OT: 
Infested

AT:
Ticks

Jahr:
USA 1993
R:
Tony Randel, Antonio Margheriti (?)
B:
Brent V. Friedman
K:
Steve Grass
M:
Christopher L. Stone
D:
Seth Green, Rosalind Allen, Peter Scolari, Alfonso Ribeiro

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Die Provinz, einige Automeilen von Los Angeles entfernt, ist Ganja-Land. Marihuana-Bauern produzieren hier jede Menge der weitgehend naturbelassenen Erfrischungsware. Einer davon ist Jarvis Tanner (Clint Howard), der seine Pflänzchen reichhaltig mit Steroiden versorgt, um ordentliche Wachstumsraten zu erzielen.
Die Hormone tränken in Tanners Drogen-Butze aber auch kräftig ein paar Gelege des Gemeinen Holzbocks, besser als Zecke bekannt. Die schlüpfende Brut ist nicht nur fast suppentellergroß, sondern auch sehr hungrig, und so wird der gute Jarvis rasch zum Nahrungsreservoir und Eiercontainer. In diese Idylle hinein platzt ein bunt gemischtes Jugendgrüppchen aus Los Angeles, das draußen in der Natur seine Psychoprobleme in den Griff kriegen will. Nebenher treiben sich dort auch noch zwei perverse Marihuana-Farmer herum, „Sir“ (Barry Lynch) und sein Domestik Jerry (Michael Medeiros), die keinen Bock auf Bullen und noch weniger auf die Großstadt-Typen haben.
Am Ende brennt erst eine Plantage, dann der Baum, denn die Riesenzecken attackieren nun den Campingplatz, auf dem sich die Jugis nebst Betreuern sowie den beiden fiesen Hanfbauern verschanzt haben.

Zitate:

„Panic“ (Alfonso Ribeiro): „Ich hab’ genug von dieser Bonanza-Scheiße!“

Charles (Peter Scolari): „Was ist, wenn’s da draußen noch mehr von denen gibt?“

Die Kritik des Gunslingers:

Von Streifen dieser Art erwarte ich lediglich ein vernünftiges Augenrauschen zur hoffentlich kräftig perlenden Pilsette. Und genau dies löst der von Brian Yuzna (z.B. „The Dentist“) co-produzierte Trash-Horror perfekt ein. Die Story ist – nun ja – so übersichtlich, dass sie weder ins Gewicht fällt, noch Hirnsausen verursacht. Sie ist vielmehr aus den bekannten Versatzstücken kompiliert, die als Ergebnis immer haben, dass bevorzugt jugendliches Schlachtmaterial in der Pampa abgekippt wird. Schauspielerisch spielt der Film sogar auf einem gehobenen Niveau, denn der Cast umfasst neben einer ganzen Rutsche erfahrener TV-Darsteller auch ein paar bekanntere Namen wie Peter Scolari und vor allem Seth Green. Besonders putzig ist hier die bööööse Marihuana- Fraktion, also Lynch, Medeiros und Howard, die richtig schön auf die Kacke hauen darf.
Der Plot wirkt zwar durch die ganze Drogenbauer-Schiene ein wenig überladen, rauscht aber ansonsten recht straight seinem Showdown mit der Riesenzecke entgegen. Die Effekte sind nett, teilweise drastisch, und durchaus überzeugend umgesetzt. So hat etwa die Macher offensichtlich die „Geburtsszene“ aus „Alien“ deutlich inspiriert *Lach*. Zudem gibt es ein paar nette Scherze, wie die Tatsache, dass die Zecken fett explodieren, wenn man sie abfackelt. Gut gemachter, phasenweise sogar spannender Monsterspaß auf Pilsetten-Nivoh. So, wie wir’s mögen halt.
Es hält sich übrigens hartnäckig das Gerücht, dass Antonio Margheriti bei der Regie mit Hand an gelegt hat. Konnte ich aber nicht verifizieren.

Rating: $$$ (Trash: $$$$$)

Splatter:

5/10

 

 

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