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Candyman 2 - die Blutrache

Info

OT: 
Farewell to the Flesh

AT:
Candyman II: Farewell to the Flesh

Jahr:
USA 1995
R:
Bill Condon
B:
Rand Ravich, Mark Kruger (nach Clive Barker)
K:
Tobias A. Schiessler
M:
Philip Glass
D:
Tony Todd, Kelly Rowan, Timothy Carhart, William O'Leary

Quelle: TV (Das Vierte)

 

Inhalt

Dr. Purcell (Michael Culkin), Typ dicklicher Pferdeschwanzträger, zumindest auf dem Kopf ;-), befindet sich auf Lesereise für sein neues Buch zum Candyman-Mythos. Selbstredend negiert er in bester Akademiker-Manier die Existenz des Unholds (Tony Todd) und schiebt die Chicagoer Ereignisse einer Verrückten in die Schuhe. Doch auf der Herrentoilette einer Kaschemme in New Orleans macht er verdienterweis' seine letzte Bekanntschaft mit dem Candyman'schen Haken.
Die Cops knasten den jungen Ethan Tarrant (William O'Leary) ein: ein verkrachter Studiosus, der den Tod seines Vaters (Michael Bergeron) durch den Candyman 13 Jahre zuvor nicht verdaut hat und den Doc, dem er eine Mitschuld gibt, entsprechend angegangen ist.
Seine Schwester, die Lehrerin Ellen (Kelly Rowan), begibt sich auf Nachforschungen zum Tode des Vaters, der anscheinend mit Hilfe eines historischen Spiegels die Macht des Candymans brechen wollte, was leider offensichtlich in die Hose ging. Bei der Suche nach eben diesem Spiegel entdeckt sie Zug um Zug, dass ihre Verbindungen zum einst ermordeten bürgerlichen alter ego des Candymans weit über das gemeinsame Geburtshaus hinausreichen.
Gleichzeitig türmen sich um sie herum zunehmend Leichen, denn sie selbst ist inzwischen in den Fokus des spiegelfixierten Geistes geraten, der statt Blumen nun mal lieber den Haken sprechen lässt.

Zitate:

„Hört mal zu, Kinder: Es gibt überhaupt keinen Candyman. Es ist nur eine Geschichte. Eine sehr gruselige Geschichte.“ (Don't trust your teacher!)

„Ich bin das Zeichen an der Wand und auch das Flüstern im Klassenzimmer. Annie, ich will dich zu mir holen.“

Komm mit mir und singe das Lied des Leides und der Schmerzen.“ (Kann man eine solche Einladung abschlagen?)

Annie: „Er ist aus dem Schatten gekommen. Der Haken kam aus seinem Arm, und Bienen sind aus seinem Gesicht gekrochen.“ - Polizistin (Fay Hauser): „Miss Tarrant, es ist Karneval. Wenn Sie irgendeinen verrückten Kostümierten gesehen haben, dann ... - A: „Er ist nicht kostümiert gewesen. Es gibt ihn wirklich.“ - P: „Sicher.“

Die Kritik des Gunslingers:

Völlig überflüssiges Sequel, das in weiten Teilen sogar handlungsidentisch ist mit dem guten Teil Eins. Der Schauplatz von Handlung und historischen Wurzeln des Candyman-Mythos ist lediglich verlegt von Chicago nach New Orleans. Das ist etwas verwirrend für Kenner des ersten Teils, schaufelt aber ein paar Atmo-Punkte heran: Karneval und French Quarter sind schon toll eingefangen, genauso wie der ureigene New-Orleans-Mix aus christlichen und heidnischen Religionselementen.
Auch wenn es blutiger zur Sache geht als im Vorgänger, neigt der Candyman diesmal leider etwas zur Geschwätzigkeit, was ihm Bedrohlichkeit und dem Film Spannung nimmt. Die diesmal vielen eingestreuten historischen Rückblenden sind zwar gut gemacht, bieten aber kaum zusätzliche Informationen zum bereits Bekannten. Der Score von Philip Glass ist jedoch wieder extrem gelungen. Wer den ersten Teil kennt, kann sich den Nachfolger getrost schenken. Ansonsten kann man durchaus einen Blick riskieren.

Rating: $$$

Splatter:

7/10

 

 

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