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Chucky's Baby

Info

OT: 
Seed of Chucky

AT:
Bride of Chucky 2
Child's Play 5
Son of Chucky

Jahr: USA/RUM/GB 2004
R, B:
Don Mancini
K:
Vernon Layton
M:
Pino Donaggio
D:
Jennifer Tilly, Redman, Hannah Spearritt, Steve West

Quelle: TV (Kabel 1)

 

Inhalt

Tja, Leute, wer „Shitface“ heißt, füllt diesen Namen auch oft mit Leben. Das trifft auch auf eine lebendige Puppe zu, die im Dienste des schmierigen Illusionisten Psychs (Keith-Lee Castle) über die Jahrmärkte tingelt. Eines Abends aber sieht Shitface in der Glotze einen Beitrag über die Dreharbeiten zum neuen „Chucky“-Film und ist elektrisiert: Er vermeint in Chucky und dessen Gattin Tiffany seine Eltern zu erkennen.
Kurzerhand haut er bei Psychs in den Sack und gelangt per Luftfracht in das betreffende Horrorfilmstudio. Hier findet er auch Chucky und Tiffany, die als leblose Puppen in der Requisite rumliegen. Zufällig erweckt er die beiden sympathischen Serienkiller aus Gummi wieder zum Leben, die alsbald nüscht besseres zu tun haben, als erstmal eine arme Sau von Requisitenknecht mit der Drahtschlinge zu verkürzen. Shitface, den seine „Eltern“ ob seiner Androgynität von nun an Glen oder Glenda nennen, wird mit offenen Armen aufgenommen, und das trotz seiner Unfähigkeit zu töten.
Die Drei schiffen sich in der Luxus-Limo von Hauptdarstellerin Jennifer Tilly ein und gelangen so in die Villa der Gutsten. Hier bereitet sich die Actrice auf ein zünftiges Knatterfest mit Produzent Redman vor, der für seinen geplanten Bibelstreifen noch die Rolle der Jungfrau Maria zu besetzen hat. Der Plan von Chucky und Tiffany sieht nun vor, Jennifer Tilly zu schwängern, im Anschluss daran die Körper der Tilly, Redmans und des Babys zu übernehmen und auf glückliche Familie zu machen. Doch dafür müssen sie das Töten einstellen, was sich für die mörderischen Puppen als nahezu unmöglich herausstellt. So bleibt der Plan fürs erste in Stufe Eins stecken.

Zitate:

„Oh, Gott, siehst du scheiße aus.“ (Nicht berühmte letzte Worte)

Glen/Glenda: „Ist Mama krank?“ – Chucky: „Wenn’s nach’m Richter geht: Ja.“

G: „Warum tötet ihr Menschen?“ – C: „Äh, das ist nur ein Hobby, eine Entspannung.“

Tiffany: „Was hast du mit ihm gemacht??“ – C: „Immerhin habe ich mich mit dem Kind beschäftigt.“ (Lach)

Die Kritik des Gunslinger:

Wie andere Horror-Ikonen der 80er, deren Erst-Erscheinen den Startschuss für ein Serial bedeutete, wandelte sich auch Chucky seit seiner Leinwandpremiere 1988 zunehmend zum Splatterkasper. In diesem fünften und bislang letzten Teil der Reihe nahm Schöpfer Don Mancini zum ersten Mal selbst auch Platz auf dem Regiestuhl. Die Handlung in diesem Streifen ist, sagen wir, reichlich bizarr. Doch dafür stehen jede Menge mehr oder weniger makabre Scherze und ein paar blutige Hits der Gummi-Killer auf der Habenseite. So sind die Telefonate der mordsüchtigen Tiffany, die so gern von ihrem „Laster“ lassen will, mit der Suchtberatung schon fein. Oder auch die Zoffereien der Eltern über die richtige Erziehung ihres Sprösslings.
Die Mordpalette reicht vom „normalen“ Aufschlitzen, über Drahtschlingen-Action, Abfackeln und Ausweiden bis hin zum Einsatz konzentrierter Schwefelsäure. Nebenbei bringt Chucky auch noch eine freche Britney Spears um die Ecke *Lach. Film-Freunde werden zudem jede Menge Filmzitate entdecken: von Ed Wood („Glen or Glenda“) über Stanley Kubrick („Shining“) bis hin zu den Jennifer-Tilly-Streifen („Bound“) und dem Cameo-Auftritt von John Waters.
Nennt mich primitiv, doch mir hat die geschmacklose Sause Spaß gemacht.

Rating: $$$ (Trash: $$$$)

Splatter:

6/10

 

 

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