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Cold Prey 2: Resurrection

Info

OT: 
Fritt Vilt II

Jahr: N 2009
R:
Mats Stenberg
B:
Thomas Moldestad
K:
Anders Flatland
M:
Magnus Beite
D:
Ingrid Bolsø Berndal, Marthe Snorresdottir Rovik, Per Schaanning, Kim Wifladt

Quelle: DVD (Sunfilm) Dank furs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Im Krankenhaus am Rande der Stadt ist alles bereit für die wirklich allerletzte Schicht, das endgültige Schließen der Pforten nämlich: Es gibt lediglich zwei letzte Patienten; das Team besteht aus Arzt Hermann (Fridtjov Såheim), Medizinstudentin Carmilla (Marthe Snorresdottir Rovik (*Oh Mann, diese Namen!*) und Krankenschwester Audhild (Johanna Mørck), die sich darauf eingestellt haben, bald das Licht löschen zu können. Doch dann findet Ranger Ole (Kim Wifladt) in der Ödnis eine so verstörte wie verfrorene und blutbeschmierte junge Frau, Jannike (Ingrid Bolsø Berndal), die er im Krankenhaus abliefert. Diese erzählt, dass sie letzte Überlebende einer snowboardenden Gruppe sei, die ein Wüterich in einem verlassenen Hotel niedermetzelte.
Inspektor Einar Stoel (Per Schaanning) macht sich mit einem Suchtrupp auf und findet die Leichen tatsächlich in einer Gletscherspalte: Auch das Gefriergut landet nun im Krankenhaus. Bei der finalen Untersuchung entdeckt das Personal noch Lebenszeichen am Körper des ebenfalls mit zugestellten Mörders. Jetzt erweist sich der hippokratische Eid als Freifahrtschein in die Hölle: Mithilfe des Defibrillators wird der Killer nämlich komplett reanimiert und kann nun kurze Zeit später wieder seinem ausgefallenen Hobby nachgehen, der Mettgut-Herstellung per Spitzhacke. Zum Glück verfügt Jannike, die nach einem kräftigenden Süppchen wieder halbwegs auf dem Damm ist, über inzwischen ausreichende Erfahrungen im Überlebenskampf mit dem Hobby-Schlachter.

Zitate:

Polizist (Mats Eldøen): „Warum sind Sie Krankenschwester geworden?“ – Audhild: „Wegen der Uniform: Jungs steh`n auf so was.“ – „Aus dem gleichen Grund bin ich Polizist geworden.“ – „Und, reißen Sie viele Jungs damit auf?“

Stoel zu Jannike: „Wir können keine Waffen an Zivilisten ausgeben.“ (Wäre aber manchmal besser ;-))

Die Kritik des Gunslingers:

Zwar bietet dieser norwegische Winter-Slasher, der sich nahtlos an den ersten Teil anfügt, kaum Überraschungen oder gar Innovationen an, doch schlägt er sich im vorgestanzten Eiskanal wacker. Der Streifen folgt eng den Bahnen, die Urahnen wie „Halloween“ oder die „Freitag, der 13.“-Reihe spurten. Da fehlen weder die abgelegene Location mit der selbstredend wackeligen Stromversorgung ;-) noch die taffe Frau, die’s am Ende gegen den ins Übermenschliche erhobenen Unhold richten muss. Im Gegensatz zu vielen Slashern, bei denen natürlich die Kommunikationsmittel ausfallen - Akku alle, kein Netz, Einrichtungen zerstört etc.pp. – gelingt es hier zwar Hilfe herbeizurufen, doch damit ist der Terror noch lange nicht ausgestanden. Der Mörder selbst erhält zwar kein Gesicht, wohl aber eine menschliche Biographie. Dennoch ist er ins Mystische erhoben, indem er, wie der Inspektor später herausfindet, schon bei seiner Geburt aus dem Reich der Toten zurückgekehrt war. Hinzu kommen seine Sprachlosigkeit, die gigantischen Kräfte und der gnadenlose, allerdings komplett unsadistische Tötungswillen. Damit sprengt er wie Michael Myers oder Jason Vorhees den menschlichen Rahmen und dient als das körperlich gewordene Böse als Projektionsfläche von Urängsten.
Darstellerisch ist der Streifen erste Liga, keine Ausfälle. Klasse auch die Kameraarbeit, die immer wieder ins Subjektive wechselt und mit zahlreichen Close-ups Spannung schürt. Dazu kommen teilweise richtig großartige Naturimpressionen. Die Metzeleien halten sich in Grenzen, sind dann aber überzeugend und fast schon unspektakulär inszeniert. Was ich ja mag, ist ein Hauch von Humor, der zur Auflockerung beiträgt: Hier ist’s zum Beispiel die alte, leicht tüdelige Patientin, die selbst als der Killer wütet auf der Suche nach dem Klo durch die Gänge des Krankenhauses geistert.

Rating: $$$$

Splatter:

6/10

 

 

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