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Info

OT: 
Corpses

Jahr: USA 2004
R, B:
Rolfe Kanefsky
K:
Andrew Packen
M:
Collin Simon
D:
Robert Donavan, Stephen Williams, Tiffany Shapis, Jeff Fahey

Quelle: DVD (Adrena/mcone)

 

Inhalt

Bestattungsunternehmer Fred Withers (Robert Donavan) hat nicht mehr viel zu lachen: Sein Laden steht kurz vor der Zwangsräumung, und seine Gattin Helen (Melinda Bonini), ein gar rechter Feger mit Faible für falsche Möpse und dicke Klunker, ist mit fliegenden Fahnen in die Federn des verwitweten Polizeichefs Winston (Jeff Fahey) gehüpft.
Da kommt’s gerade recht, dass der findige Totengräber durch Zufall ein Serum entwickelt, das Tote wieder lebendig macht. Leider ist der Stoff noch nicht ganz ausgereift: So sind die wieder zum Leben Erweckten hirnlose, mordgierige, kaum kontrollierbare Zombies, und die Wirkung des Serums hält leider nicht länger als eine Stunde. Dennoch hält sich Withers im Keller eine kleine Privatarmee Untoter, der er mit der Aussicht auf den nächsten Schuss Serum Gehorsam beipult und die er ab und an mal zu kleineren Raubzügen in die Umgebung ausschwärmen lässt. Dafür reicht der restliche Zombie-Grips noch aus, wenn es auch immer wieder zu entsprechenden Kollateralschäden kommt.
Ziel von des Bestatters Bestrebungen sind erstens Rückgewinn der noch immer verehrten Gattin und zweitens natürlich Weltherrschaft. Allein Polizeichef Winston kann dem Treiben Einhalt gebieten: Ausgerüstet mit diversem Schneidwerkzeug und `ner Pumpgun, rüstet er sich zum letzten Gefecht.

Zitate:

„Was habt ihr jetzt wieder angestellt? Noch mehr unschuldige Opfer? Ihr dürft nicht weiter töten!“ (Withers ermahnt seine Versuchsgruppe)

Die Kritik des Gunslingers:

Also, neeee, Leute. Das ist selbst dem trashgestählten Gunslinger mit großem Herz für Independant-Produktionen zu viel oder zu wenig, wie man will. Wenn man sich den Streifen reinziehen kann, dann nur als Beispiel, wie eine prinzipiell gar nicht so schlechte Grundidee mit Pauken und Trompeten an die Wand gefahren wird. Als erstes reiten den Film die grandios beschissenen Darsteller, ausgenommen Robert Donavan, tief in die Scheiße. Grottenschlecht ist noch geschönt, liebe Freunde. Es geht weiter mit ziemlich vergeigten SFX, amateurhaften Bild-Übergängen – da hat wohl jemand die verschiedenen Blenden seiner Kamera entdeckt und gleich mal ausprobiert– und einem Totalausfall von Tempo, Spannung oder wenigstens Spaß. Das alles sowie die Zitate aus Vorbildern wie „Shaun of the Dead“ oder „Braindead“ soll zwar schön trashig und lustig rüberkommen, ist aber einfach nur schlecht gemacht und wird auch durch Abusus diverser Erfrischungen nicht besser. Schade.

Rating: $

Splatter:

1/10 (zu durchsichtig, zu lausig gemacht)