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Crazy Eights

Info

OT: 
Crazy Eights

Jahr: USA 2007
R, B:
James K. Jones
B:
Dan Deluca
K:
Stephen Lyons
M:
Chuck Hammer
D:
Tracy Lords, Dina Meyer, George Newbern, Frank Whaley

Quelle: DVD (Atomik-Films/Ascot-Elite) Danke furs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Einst waren sie als „Crazy Eights“ eine verschworene Kindergemeinschaft, verloren sich dann aber als Erwachsene aus den Augen. Als ihr ehemaliger Freund Rex stirbt, treffen sich sechs der Freunde von einst zur Beerdigung nach über 20 Jahren das erste Mal wieder.
Allen gemeinsam ist, dass sie, wie der gute Rex auch, ihr Leben lang an heftigen, seeehr realen Alpträumen litten, sich an die Kinderzeit aber kaum erinnern können. Rex’ Hinterlassenschaft, in erster Linie eine Karte, die zu einer Kiste führt, die sie als Kinder versteckten, soll sie wieder zusammenführen und helfen, das Seelenheil herzustellen.
Doch die Kiste entpuppt sich als weitere Station auf dem Weg in den Wahnsinn, denn sie enthält neben alten Spielsachen und Fotos eine skelettierte Kinderleiche. Die Gruppe landet an einem riesigen alten Haus, in das sie zwar eindringen können, aus dem sie aber nach Zufallen der Kellertür nicht mehr hinauskommen. In dem Gemäuer, eine Art Krankenhaus, ist ein gebrochenes Bein noch das harmloseste, was den sechs zustößt, als sie den Bau erkunden und immer tiefer in die eigene Vergangenheit und zur eigenen Schuld vorstoßen.

Zitate:

„Ich ruiniere mir hier noch meine Schuhe! Ich ruiniere mir hier noch meine verdammte 350-Dollar-Hose!!“ (Bald werden das Brents (Frank Whaley) kleinste Sorgen sein)

Gina (Tracy Lords): „Die Crazy Eights! Wir waren damals egal und sind es heute noch.“ (Na, höre ich da etwa Bitterkeit?)

„Lyle!! …. Sei vorsichtig.“ (Jennifers (Dina Meyer) Warnung ist zwar gut gemeint, doch, hey, wir sind in einem Horrorfilm, Leute)

Die Kritik des Gunslingers:

Na, wenn das keine Einladung zu einem Psycho-Horror-Trip ist, der man gerne Folge leistet, obgleich sich die Reise unglaubwürdig anlässt und sich zum Ende hin durch etliche Untiefen quält. Der Film spielt aber von Beginn an gekonnt auf der Klaviatur des Unheimlichen, angefangen beim Score, der teilweise rückwärts gespieltes Instrumentarium und Elektro-Sounds einsetzt, über bedeutungsschwer ins Bild gesetzte Details bis hin zur Location mit ihren langen Gängen und verzweigten Räumlichkeiten. Auch macht der Streifen, der im übrigen fast ganz ohne Splattereien auskommt, nicht den Fehler, seinen bösen Geist zu zeigen und damit Schiffbruch zu erleiden. Die Geschichte, der, wie bereits gesagt, zum Ende leider Sand ins Getriebe kommt, ist so spannend, dass sie bei der Stange hält. Zwar weiß der Zuschauer etwas mehr als die im Dunkeln tappenden Protagonisten, doch erschließen sich die Zusammenhänge um die üble Vergangenheit der Sechs, verbunden mit einem komplett verdrängten tragischen Ereignis, konkret erst allmählich.
Die darstellerischen Leistungen, unter anderem von Ex-Porno-Tante Traci Lords und vor allem Dina Meyer, sowie die technische Umsetzung dieses atmosphärischen Low-Budget-Streifens sind ebenfalls gelungen.

Rating: $$$$

Splatter:

4/10

 

 

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