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Dead Men don't die

Info

OT: 
Dead Men don’t die

Jahr: USA 1990
R, B:
Malcolm Marmorstein
K:
Tim Fraser
M:
David Williams
D:
Elliot Gould, Melissa Anderson, Mabel King, Mark Moses

Quelle: DVD (Carol Media)

 

Inhalt

Barry Barone (Elliot Gould) ist Anchorman eines schmierigen Provinz-TV-Senders, der sich mit seiner überaus ehrgeizigen Kollegin Dulcie Niles (Melissa Anderson) allabendlich Wettrennen liefert um die fettesten Schlagzeilen. Eines Tages nun entdeckt Barry zufällig, dass der Sender Umschlagstation ist für nennenswerte Koks-Mengen. STORY! Doch ehe der Gutste ins Eingemachte gehen kann, legen ihn die als Gangster verkleideten Vollpfosten auch schon um.Da erweist es sich als ein Stück Glück, dass Sender-Putze Chafuka (Mabel King), als Hobby-Woodoo-Priesterin, ein Versuchsobjekt braucht, um Theorie in die Praxis umzusetzen. Sie schleift also den entseelten Barone in ihr Kabüffchen und haucht ihm trotz Anlaufschwierigkeiten wieder Leben ein. Sie selbst schwingt sich zur Managerin des hirntoten Nachrichtenmannes auf, der nicht nur scheiße aussieht, sondern verständlicherweis’ auch Probleme hat, seinen Job weiterhin adäquat auszufüllen. Doch Zombie-Barry bleibt nicht Chafukas einziger Schützling: Die eher unbeholfenen Bemühungen der trotteligen Gangster, angefangene Dinge zu Ende zu bringen, führen bald zu einer recht intensiven Frequentierung des Woodoo-Stüberls.

Zitate:

Cavanaugh (Jack Betts): „Wo ist eigentlich das Restmaterial über unseren Kotelett-Mörder?“ – Archie (Stanley Kamel): „Unbrauchbar: Die Cutterin hat drauf gekotzt.“

Lt. Taggart (Jerome Guardino): „Ich sehe kein bisschen Blut.“ – Detective Penrose (Mark Moses): „Liegt wohl daran, dass der Wagen rot ist.“ (... und die Leiche ist auch noch wech)

Funkstreife: „Zentrale? Ich habe das nicht verstanden mit der Einbahnstraße: Unser Auspuff ist so laut.“

Die Kritik des Gunslingers:

Ich geb’s ja zu, liebe Gemeinde: Solche Streifen laden förmlich dazu ein, den Holzhammer rauszuholen, um ihnen damit die letzte Scheiße aus den Knochen zu prügeln. Doch letztlich findet sich oft selbst unter dem höchsten Dunghaufen etwas, das man eines näheren Blickes würdigen kann.
So ist der Grundfehler, den man hier machen kann, der, eine Zombiefilm-Parodie zu erwarten. Klar, dass man dann gequält aufstöhnt, wenn die Hoffnung meinetwegen auf einen in Vergessenheit geratenen „Shaun of the Dead“ bitterlich getäuscht wird. Was wir hier dagegen haben, ist eine temporeiche, klamaukige Komödie im TV-Look, die Horror- wie Thriller- oder Dramen-Elemente lediglich einsetzt, um humoristisches Feuer zu schlagen. Das gelingt dank der Darsteller und - ja - auch der deutschen Synchro zum Teil, zum Teil geht’s halt auch fulminant ins Beinkleid.
Den Schauspielern, unter ihnen der uns Genrefreunden auch als Hunt Powers bekannte Jack Betts als schmieriger Sender-Mogul, macht’s sichtbar Spaß. Und auch dem Gunslinger floss die eine oder andere Pilsette dabei feinperlig hinter die Binde. Wirklich übel ist allerdings der Score, der aber gut passt zu den zahlreichen dargebotenen modischen Entgleisungen der späten Achtziger / frühen Neunziger. *Lach*.
Wer Spaß hat beispielsweise am Humor der Zucker-Brüder, nicht zuviel erwartet und sich einlässt, kann durchaus mal einen Blick riskieren.

Rating: $$$ (Trash: $$$+)

Splatter:

2/10

 

 

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