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Dead Snow: Red vs. Dead

Info

OT:
Død Snø 2

AT:
Dead Snow 2

Jahr:
N 2014
R, B: Tommy Wirkola
B: Stig Frode Henriksen, Vegar Hoel
K: Matthew Weston
M: Christian Wibe
D: Vegar Hoel, Ørjan Gamst, Martin Starr, Ingrid Hans

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Auf der Flucht vor Oberst Herzogs (Ørjan Gamst) Nazi-Zombies hatte Martin (Vegar Hoel) nicht nur seinen Arm eingebüßt, sondern landet mit seiner Karre auch noch im Straßengraben. Wach wird er erst wieder im Krankenhaus: Hier hat man ihm einen Arm wieder dran geschwiemelt, den man im Autowrack gefunden hatte. Leider ist’s der Arm vom Zombie-Oberst, der ihm beim Gerangel ebenfalls abhanden gekommen war.
Nun steht Martin nicht nur unter Mordverdacht – die Zombie-Geschichte glaubt ihm nämlich niemand –, sondern hat auch Mörderprobleme *kicher* mit Herzogs blutgieriger Extremität. Zwar kann er aus dem Krankenhaus fliehen, doch hinterlässt er – wenn auch unfreiwillig – eine ähnliche Blutspur wie der Zombie-Oberst. Der hat sich inzwischen mit den Seinen auf den Weg gemacht, um eine 1945 durch sein Ableben verhinderte Vergeltungsaktion zu Ende zu bringen.
Während Herzog beim Zug durch die Gemeinde seine Zombiearmee vergrößert und mit Devotionalien aus einem Militärmuseum auch mit schweren Waffen bestückt, erhöht sich der Fahndungsdruck auf Martin. Der aber erhält Hilfe von unerwarteter Seite. „Die Zombieschlachter“, ein Trio jugendlicher Nerds und Zombiefans, die Martins Hilferuf zufällig erreicht, machen sich aus den USA nach Norwegen auf den Weg. Ausgestattet mit allerhand Gerätschaften aus dem Baumarkt, brennen sie darauf, in ihre erste Schlacht zu ziehen.
Inzwischen hat Martin entdeckt, das ihm Herzogs mörderischer Arm klasse Dienste leisten kann: sei es, um im Kampf gegen die Zombies zu bestehen, sei es, um Tote als ergebene Schergen wieder zu erwecken. Als ihm Daniel (Martin Starr), Kopf der „Zombieschlachter“ von einer Gruppe gut erhaltener Russen berichtet, die Herzogs Männer kurz vor Kriegsende ermordet hatten, ist die weitere Marschrichtung klar. Damit steht einem klassischen Showdown bald nix mehr im Wege.

Zitate

Polizist: „Ihr steckte eine Axt im Hals. Mit Ihren Fingerabdrücken drauf. Irgendeine Idee, wie das passieren konnte?“

Pfarrer (Bjarte Tjøstheim): „Fuck! Ich hätte mir fast in die Hose geschissen!“

Martin: „Erst kam ich mit dem Teil gar nicht zurecht, aber jetzt habe ich so langsam den Dreh raus.“ (Es geht um Herzogs Arm)

Bulle (Halvard Holmen): „Was sagen die von der Spurensicherung?“ – Reidun (Amrita Acharia): „Das ist nicht die Spurensicherung. Das sind nur Tom und Ole in Maleranzügen. Sie dachten, das sähe ein bisschen professioneller aus.“

Reidun: „Es soll ja Menschen geben, die sich bei Nutten auch so zurichten lassen.“ (Bei Besichtigung eines Zombie-Massakers)

Glenn (Stig Frode Henriksen): „Bitte tun Sie mir nicht weh. Ich bin zweifacher Katzenvater.“

Die Kritik des Gunslingers:

Dem 2009 erschienen ersten Teil der Geschichte hatte ich noch eine starke Unausgewogenheit attestiert zwischen ernsthaftem Horrorstreifen und Splatterparty. Nun das zumindest ist hier jetzt vom Tisch. Regisseur und Mitautor Tommy Wirkola schmeißt sämtliche eventuell vorhandenen Ambitionen in Richtung „ernsthaft“ über Bord und bereitet für seine flotte Slasher-Sause viel Kleingehacktes zu, allerdings nix für Vegetarier (wink).
Nach einem tatsächlich etwas zu lang geratenen Entrée, wird ab Montage des Herzog-Arms dann der Hauptgang serviert. Wir nehmen teil an einem tatsächlich phasenweise richtig gelungenen Splatterfest mit kräftiger Scherzeinlage. Das Team um Regisseur Wirkola hat sich nicht lumpen lassen und kredenzt ein wahres Füllhorn an originellen Einfällen, in denen allerdings immer jede Menge Mettgut schwimmt. So bietet Herzogs Arm Schmierstoff für allerlei deftige Scherzchen: So schmeißt Martin natürlich ohne Absicht ;-) den kleinen Bobby (Carl-Magnus Adner) durch das geschlossene und vergitterte Krankenhausfenster. Von Reue geplagt, versucht er, den Kurzen wiederzubeleben, doch die Herz-Druck-Massage endet mit einem eingedrückten Brustkorb. Nun ja, hört sich nicht ganz fein an, ist aber saulustig. Auf der anderen Seite nutzen Herzogs Mannen einen aus einem bedauernswerten Opfer extrahierten Darm, mit dessen Hilfe sie einen ollen WWII-Panzer betanken. Oder der Zombie-Medikus (Jesper Sundner), der in seinem mobilen Feldlazarett ausgeweidete Untote mit Stroh verfüllt und mit Spanngurten zusammengeklammert wieder in die Schlacht schickt und dergleichen mehr.
Der Streifen bleibt über zwei Drittel seiner Laufzeit am Gas, wenngleich sich das Ganze nach einer gewissen Zeit beginnt zu wiederholen. Dennoch tut dies dem Spaß keinen großen Abbruch, zumal die Jokes gut platziert sind und dementsprechend wenig in die Hose geht. Wie schon in Teil Eins sind zumindest die Splattereien handgemacht und überzeugend umgesetzt. Thumbs up, Freunde.

Rating: $$$$

Splatter:

7/10

 

 

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