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Descent - Abgrund des Grauens, The

Info

OT: 
The Descent

Jahr: GB 2005
R: Neil Marshall
B: Neil Marshall
K: Sam McCurdy
M: David Julyan
D: Shauna MacDonald, Natalie Mendoza, Alex Reid, Saskia Mulder, Nora-Jane Noone

Quelle: TV (Pro 7)

 

Inhalt

Ein Jahr ist’s nun her, dass Sarah (Shauna MacDonald) einen Verkehrsunfall verursacht hatte, den ihre kleine Tochter (Molly Kayll) nicht überlebte. Seitdem leidet sie unter Alpträumen und ist auf Beruhigungsmitteln. Um wieder beizukommen, lässt sie sich von ihren Freundinnen zu einem Erlebniswochenende inklusive Höhlentrip überreden, den die ehrgeizige Juno (Natalie Mendoza) organisiert. Leider beginnen die Dinge, bereits kurz nach Einstieg in das Höhlensystem schief zu laufen. So entpuppt sich die das Ganze mit den teilweise klaustrophobisch engen und einsturzgefährdeten Gängen als viel schwieriger, als im Führer angegeben. Und als dann Juno damit rausrückt, dass sie anstatt der vereinbarten Höhle des Kicks wegen ein anderes, noch dazu komplett unerforschtes System ausgesucht hat, ist das Hallo in der Seilschaft natürlich groß. Zumal der Rückweg durch einen eingestürzten Gang final versperrt ist. So ist die Suche nach einem zweiten Ausgang im Wettlauf gegen nachlassende Batterien nur ein Problem. Zusätzlich stellt sich zu allem Überfluss heraus, dass die Höhlen bewohnt sind.

Zitate

„Tja, hier gibt’s nur Schleim, Blut und Bier – oder den gütigen Jesus. Ich mach die Scheiße aus.“ (Beth (Alex Reid) kritisiert das Radioprogramm in der Provinz)

„Das ist nur `ne dämliche Höhle. Hier ist nichts, wovor du Angst haben müsstest.“ (Juno versucht, die feststeckende Sarah zu beruhigen)

Die Kritik des Gunslingers:

Zwar handelt es sich bei dem Streifen um einen britischen Horrorfilm, der allerdings aufgrund seiner Machart seine Herkunft völlig verschleiert. Und doch ist ein Film entstanden, der dem durch den x-ten Slasher-Teenie-Horror mit Schlagseite dahindümpelnden Genre wieder zu Ehren gereicht. So bauen sich Spannung und Horror behutsam von Beginn an auf. Obwohl man natürlich zugestehen muss, dass allein die Location dafür ausreicht, ein gewisses Unwohlsein hervorzukitzeln. Ein weiteres wichtiges Plus sind die Darstellerinnen: Sie erwecken selbst im hartgesottenen Gunslinger Sympathie und sogar Mitleid, während es mir im erwähnten Teenie-Horror nicht schnell genug gehen kann, dass endlich der Fleischwolf angeworfen wird und Ruhe ist im Karton. So gelingen einige Szenen, die wirklich beklemmend und *hust* nachgeradezu herzzereißend sind. Zudem unterstützen der in erster Linie soundteppichlegende Elektroscore und seine effektvoll eingestreuten dramatischen Höhepunkte sowie die feine Kameraarbeit den sich langsam steigernden Grusel.
Doch einmal mehr muss ich sagen: Leider verlässt sich der Streifen nicht auf diese Grundgegebenheiten, die eigentlich bereits ausreichen, um einen wirkungsvollen Grusler hinzulegen. Am Ende schaut dann nämlich doch noch der Mainstream-Zeitgeist herein in Form von bluttriefender Action und kreischigen Verfolgungsjagden. Schöner Endtwist, der leider bereits vielerorts gespoilert wurde.

Rating: $$$$

Splatter:

5/10

 

 

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