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Dinocroc

Info

OT: 
Dinocroc
AT:
Roger Corman’s Dinocroc

Jahr: USA 2004
R:
Kevin O’Neill
B:
Frances Doel, Dan Acre, John Hackert
K:
Yoram Astrakhan
M:
Damon Ebner
D:
Matt Borlenghi, Jane Longenecker, Costas Mandylor, Charles Napier

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Es ist selbstredend zum Wohle der Menschheit, dass eine US-Genklitsche an neuen Wachstumshormonen forscht. Man greift dabei zurück auf die DNS eines prähistorischen Riesenkrokodils, was selbstredend kräftig nach hinten los geht. Aus dem Versuchslabor geht nämlich ein noch halbwüchsiges Tier stiften und hinterlässt dabei diverses an Kollateralschäden, was das Unternehmen in bester Manier zu vertuschen sucht.
Aber der ausgebüxte Halbwüchsige wächst bereit in kürzester Zeit zu einem veritablen Riesen heran und beginnt mit unstillbarem Appetit, das umliegende Schutzgebiet leer zu fressen; Hunde, Jäger, Kinder stehen ebenfalls auf dem Speiseplan - als Beikost sozusagen. Schließlich verlustiert sich der Racker in ein großes Freizeitgebiet. Zeit also für ein Team von Krokojägern, endlich aktiv zu werden.

Zitate

Diane (Jane Longenecker): „Ich kann doch nicht unschuldige Tiere vergasen!“

Dick (Costas Mandylor): „Krokodile sind gerissene Biester. Die können einen locker linken … aber ganz fix.“

Junge: „Dad?“ – Vater: „Ja?“ - „Da ist ein Dinosaurier!“ – „Na, dann bleib mal schön vom Wasser weg.“ – „OK, Dad.“

Die Kritik des Gunslingers:

Harmloser Trashspaß, der zwar auf ausgelatschten Pfaden daher kommt, doch als Beigabe zur abendlichen Pilsette trefflich convenirt. Der Streifen macht sogar ziemlich viel richtig. So beherzigt er eine der wichtigsten Regeln des Horrorfilms: Zeige dein Monster nie zu früh und auch dann nur sparsam. Mehr als die Hälfte des Films gehen folgerichtig vorüber, ohne dass wir des Dinocrocs wirklich ansichtig werden.
Was wir dann als Krokodil-Dino-Mischwesen zu sehen kriegen, ist zwar nicht hundertpro überzeugend, geht aber im Rahmen des hier Möglichen in Ordnung. Phasenweise wird’s sogar richtig spannend, wenn zum Beispiel das Monster einen kleinen Jungen durch den grünen Tann hetzt. Im Wasser kommt natürlich die subjektive Monster-Cam mit verfremdeter Optik zum Einsatz – wohl Pflicht für solche Post-Weißer-Hai-Streifen. Durch die Gegend fliegende Köpfe, herumliegende Gliedmaßen und beim Pissen gefressene Jäger haben bei mir zudem immer einen gut ;-), ebenso wie ein gewisses Humorverständnis, das durchschimmert, wenn beispielsweise der geile australische Großwildjäger „Dick Sidney“ heißt *Lach*. Gut gefallen hat mir der eher widersinnige Score: eine Mischung aus Kirchenchor und gregorianischen Gesängen. Sehr abgefahren.
Nicht weiter erwähnenswert sind die Darsteller, was in solchen Streifen eben auch nicht weiter erwähnenswert ist ;-). Am Ende gibt’s dann noch den obligatorischen Cliffhanger. Hier wäre es vielleicht mal wieder angezeigt, mit der letzten Klappe das Monster ruhen zu lassen, wie in der guten alten Zeit.

Rating: $$$ (Trash: $$$$)

Splatter:

4/10

 

 

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