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Doghouse

Info

OT: 
Doghouse

Jahr: GB 2009
R: Jake West
B: Dan Schaffer
K: Ali Asad
M: Richard Wells
D: Danny Dyer, Stephen Graham, Lee Ingleby, Noel Clarke

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Vince (Stephen Graham) bläst nach seiner Scheidung ordentlich Trübsal, was seine Kumpels nicht unberührt lässt. Um den Kollegen auf andere Gedanken zu bringen und alte Lad-Herrlichkeit wieder herzustellen, plant man ein zünftiges Jungs-Wochenende. So richtig mit In-den-Wald-Pissen und Saufen bis zum Umfallen, also mal amtlich die Sau rauslassen. Passt allen gut, weil so jeder gerade seine Beziehungsprobleme hat.
Auserkoren hat man sich das abgelegene Provinz-Kaff Moodley, in dem Mickeys (Noel Clarke) Oma wohnt, die gerade auf Kreuzfahrt weilt. Damit ist ihre Butze kurzerhand zum Party-Basislager erklärt. Doch mit der Ankunft folgt die Ernüchterung: Anstatt Ale, Weib und Gesang findet man nur gähnende Leere vor: Der Ort scheint total verlassen zu sein, selbst der örtliche Pub ist ausgestorben. Und als wenn jemand hier gestorben wäre, so müffelt’s auch.
Aber dann tauchen die Bewohner doch allmählich auf: die Frauen als Zombies, die Männer als deren Frischfleischlieferanten. Fluchtgedanken können sich unsere Partypeople gleich mal abschminken, denn ihren gemieteten Bus hält Fahrerin Ruth (Christina Cole) besetzt, die ebenfalls bereits zum Zombie mutiert ist. Nun geht’s ums Überleben: Mit improvisierten „Waffen“ aus dem örtlichen Spielzeugladen und Patricks (Keith-Lee Castle) Golfausrüstung stellen sich die Jungs den Zombie-Weibern entgegen.

Zitate

Neil (Danny Dyer): „Versuch dich doch mal als Nutte. Du wärst spitze. Echt …“ – Bettgespielin (Jessica-Jane Stafford): „….“ – „Was stimmt nicht mit dir? Das war ein Kompliment!“ (*Hust*!)

Mickey: „Nicht, Vince! Das ist Oma!“ (Auch Großmütterchen hat sich in die Zombie-Riege eingereiht)

Die Kritik des Gunslingers:

Im Schlepptau der Referenz „Shaun of the Dead“ boomt gerade im UK das – wenn man so will – Subgenre der „Zombie-Komödie“. Vorliegender Streifen packt noch ein bisschen Geschlechterkampf dazu, ohne dass dieser hier mehr ist als Zunder für splattrige Döntjes und ein Sprüchefeuerwerk aus der Machoabteilung.
Mit der Charakterexposition hält man sich genauso wenig auf wie damit, die Gründe für die Geschehnisse näher zu beleuchten. Es wird zwar was von einem militärischen Bio-Experiment geraunt, doch letztlich ist das so wurscht wie das Ausleuchten von Handlungsmotivation. Es geht hier ausschließlich um Spaß, und der wird amtlich geliefert. Wenn etwa Comic-Freak Matt (Lee Ingleby) im Spielzeugladen ein Fernsteuerauto mit Spielzeugtreibstoff und einer menschlichen Rübe als Zombiefutterfalle umbaut, bleibt kein Auge trocken. Oder das erzwungene Geburtstags-Kaffeetrinken, das Ober-Macho Neil mit einem fetten Zombie abhalten muss, wobei seine Finger in Sahne getaucht als Amuse-Gueule herhalten. Oder das Rippen eines Armee-Jeeps als Fluchtvehikel, wobei sich Mikey mit seinen Backsteinattacken selbst mehr verletzt als die gepanzerten Scheiben. Und dergleichen Späßchen mehr. Klar, das ist nicht sonderlich spannend, manchmal sogar etwas doof wie die obligatorische Travestie-Nummer, die allerdings ohne Travestie (wink) auch bereits in „Shaun of the Dead“ auftauchte.
Aber das Ensemble, darunter Dan Dyer, dem Connoisseur bekannt aus „Severance“, ist klasse und gut aufgelegt. Die Sprüche und Scherze passen, wenngleich der Humorfaktor im zweiten Teil stark nachlässt, als die Jungs-Crew kräftig Federn lassen muss. Ebenfalls auf der Habenseite des Streifens sind die größtenteils handgemachten Effekte – gute Prothetik-Abteilung (wink) – und die Maske.
Alles in allem ein feiner Spaß für ein paar Pilsetten nebenbei.

Rating: $$$$

Splatter:

8/10

 

 

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