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Dracula jagt Frankenstein

Info

OT:
Los Monstruos del Terror
AT:
Dracula vs. Frankenstein

Jahr: SP/D/I 1969
R: Tulio Demicheli, Eberhard Meichsner, Hugo Fregonese (die beiden letzteren nicht kreditiert)
B: Jacinto Molina Alvarez („Paul Naschy“)
K: Godofredo Pacheco
M: Franco Salina
D: Michael Rennie, Karin Dor, Craig Hill, Ángel Del Pozo

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Da der Planet Ummo allmählich einfrostet, haben sich die Außerirdischen entschieden, die Erde mit ihren „schwächlichen“ Einwohnern zu erobern. Die Emissäre der eigentlich körperlosen Aliens schlagen in Gestalt von Dr. Varnoff (Michael Rennie), der das kleine Expeditionskorps anführt, seiner Assistentin Maleva (Karin Dor) und dem Wissenschaftler Dr. Kirian (Angel Del Pozo) auf. Erklärtes Ziel: Mittels massenweise reproduzierter Monster, die man in einem zwischenzeitlich gekauften Kloster im beschaulichen Gemeinwesen Blaustadt herzustellen gedenkt, will man sich die Erde untertan machen.
Zu allererst bemächtigen sich die drei auf dem Blaustädter Rummelplatz des dort ausgestellten Skeletts des Vampirs Graf Janos. Nebenbei sacken die Aliens hübsche Blondinen en gros ein, die sie per Gehirnwäsche gefügig machen: Irgendwer muss ja mal die Betten aufschütteln. Nach und nach finden sich im Labor ein: der Wolfsmensch Waldemar Daninsky („Paul Naschy“), die Mumie des Tao Tep und schlussendlich Frankensteins Monster. Aus rechtlichen Gründen heißt natürlich auch Frankensteins Monster völlig anders, der Name ist aber recht sperrig ;-). Während sich im Kellerlabor Frauen kreischend auf Folterstühlen unter Wunderkerzengeflicker aalen und Monster, Aliens und Gehirngewaschene ihren Gelüsten nachgehen, versucht sich Schmalspur-Bogey Inspektor Tobermann (Craig Hill) an der Aufklärung des Falles.

Zitate

Dr. Varnoff: „Dieses Geschöpf ist elektronisch angetrieben. Doch wir werden es mit Atomenergie noch stärker machen. (Noch Fragen?)

Die Kritik des Gunslingers:

Bitte geben Sie Ihr Hirn an der Garderobe ab, um den Filmgenuss nicht zu trüben. Sie erhalten es nach Ende der Vorstellung gegen den leer gepäberten Kasten Gerstensaft wieder zurück. Logik und Sinnhaftigkeit sollen uns genauso wenig interessieren wie seinerzeit Paule Naschy, der sein Monsterhaschée offensichtlich unter dem Einfluss diverser Erfrischungen anrichtete. Neben dem Skript übernahm er selbst zum dritten Mal die Rolle des Werwolfs Waldemar Daninsky, der hier allerdings ausnahmsweise nur in einem Nebenplot mittun darf. Als Daninsky trat Naschy später noch gefühlt ungezählte Male vor die Kamera; jedenfalls zählt sein Oeuvre zwölf Daninsky-Filme.
Der Streifen bietet einen wüsten Mix aus SF, Horror und Thriller, überzeugt aber außerhalb der Trashsümpfe wohl niemanden. Das Trash-O-Meter allerdings kommt hier hin und wieder zu Maximalausschlägen: Wie sich der Werwolf Aua an einer hochgekurbelten Autoscheibe macht, oder die seltsamerweise völlig blaugefärbte Mumie mit ihren Windeln um den Kopp durch die Gänge schlurft, ist schon exquisit. Hinzu kommen das Garagenlabor der Aliens, in dem es blinkt und blubbert, dass es nur so eine Pracht ist, und natürlich Craig Hill, der in einer diesmal völlig verunglückten Macho-Persiflage kräftig Staub frisst. Um nur einige Trash-Schmankerl zu nennen. Psychotronische Bild- und Lichteffekte und der unpassende, aber höchst hörbare Score, in dem Vibraphon, Flöte, Säge-Gitarre und Früh-Elektro-Sounds den Ton angeben, verleihen die letzte Würze

Rating: $$ (Trash: $$$$+)

Splatter:

2/10

 

 

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