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Fluch der Hexe, Der

Info

OT: 
The Crimson Curse
AT:
The Curse of the Crimson Altar
Die Hexe des Grafen Dracula
Schwarze Messe auf blutrotem Altar

Jahr: GB 1968
R:
Vernon Sewell
B:
Mervyn Haisman, Henry Lincoln
K:
John “Johnny” Coquillon
M:
Peter Knight
D:
Mark Eden, Virginia Wetherell, Christopher Lee, Boris Karloff

Quelle: TV (arte)

 

Inhalt

Peter (Denys Peek) und Robert Manning (Mark Eden) sind Antiquitätenhändler. Eines Tages kehrt Peter nicht von einer Geschäftsreise zurück: Die letzte Spur ist ein Paket mit Ware, das er ein paar Tage zuvor in der Kleinstadt Greymarsh abgeschickt hatte sowie ein Brief, in dem er über Unwohlsein klagt und seine baldige Heimkehr ankündigt.
Robert macht sich auf nach Greymarsh, und zwar zur Craxton Lodge: Auf dem Briefpapier des Hausherrn, Mr. Morley (Christopher Lee), hatte Peter nämlich seine letzten Zeilen verfasst. Hier feiert man gerade wieder mal orgiastisch den Jahrestag der Verbrennung von Lavinia Morley (Barbara Steele), die im 17. Jahrhundert als Hexe auf dem Scheiterhaufen gelandet war. Wie sich’s für eine Hexe gehört, hatte auch Lavinia vorher Ort und Einwohner bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag verflucht, wodurch sich laut dem betagten Hexen- und Brandyspezialisten John Marsh (Boris Karloff) die vielen seltsamen und grauslichen Todesfälle in der Gegend erklären lassen.
Zwar scheint niemand Peter zu kennen, doch sprechen immer mehr Indizien dafür, dass auch er auf Craxton Lodge war. Auf Einladung der Morleys bleibt Robert ein paar Tage, wird aber des Nachts immer von üblen Alpträumen heimgesucht, in denen die Hexe Lavinia die Hauptrolle spielt. Diese greifen zunehmend auch physisch auf die Realität über. Einzig Morleys Nichte Eve (Virginia Wetherell) und Prof Marsh, der in seiner Freizeit nicht nur Brandy sübbelt, sondern auch mit Begeisterung Folterinstrumente sammelt, scheinen ihn bei der Suche nach seinem Bruder zu unterstützen.

Zitate:

Robert: „It’s a very interesting old house.“ – Eve: „Oh, I don’t know, it’s a bit creepy sometimes. It’s like one of these old houses in horrorfilms.” – Bob: “I know, what you mean: It’s like Boris Karloff gonna pop in at any moment.”

Die Kritik des Gunslingers:

Tigon, die auch vorliegenden Streifen produzierte, war die kleine Konkurrenz von Hammer und Amicus in Sachen Britischer Horrorfilm und auch am ehesten wieder vom Markt verschwunden. Erwähnenswert ist dieser Film aufgrund zweier Dinge: Erstens beschäftigt er sich - zumindest eingangs – mit der Wirkung psychedelischer Drogen, sehr hip im Jahr 1968, wenngleich er später eine andere Erklärung für die gezeigten Phänomene liefert. Aber er beginnt mit einem entsprechenden Zitat zu Drogenwirkungen aus einem medizinischen Fachbuch; auf der Hexenparty wird zumindest gekifft, was das Zeug hält, und die Traumsequenzen kommen wie Trips rüber. Zweitens kommt ihm natürlich der Verdienst zu, Christopher Lee, Boris Karloff, in einer seiner letzten Rollen, und Barbara Steele gemeinsam vor die Kamera gestellt zu haben. Lee und Karloff sorgen dafür, dass das Ganze nicht aus dem Ruder läuft, wobei Karloff dazu noch ein paar schöne Two-Liner raushaut. Ansonsten gibt’s ein paar atmosphärisch gelungene Einstellungen, die aber natürlich ein paar Nummern weniger opulent als bei Hammer ausfallen. Ich mag zudem den konsequenten Sixties-Brit-Touch des Films.

Rating: $$$ (Trash: $$$$)

Splatter:

1/10

 

 

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