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Fluch von Hellestad, Der

Info

OT: 
Strandvaskaren
AT:
Drowning Ghost - Der Fluch von Hellestad

Jahr: S 2004
R, B:
Mikael Håfström
B:
Lars Johanson ("Vasa")
K: Peter Mokrosinski
M: Anders Ehlin
D: Rebecka Hemse, Jesper Salén, Daniel Larsson, Jenny Ulving

Quelle: TV (ZDF)

 

Inhalt

Das Eliteinternat Hellestad liegt tief in der schwedischen Provinz, und wie in jeder Provinz, so ist auch hier ein idealer Nährboden für Schauergeschichten. In Hellestad soll der Geist eines Bauern umgehen, der vor langer Zeit drei Internatsschülern mit seiner Sense zu Leibe rückte, bevor er sich im See vor den Toren der Schule eine endgültige Auszeit nahm. Nicht ganz endgültig, denn Immer zur Herbstzeit, wenn sich das Verbrechen jährt, spechtet der untote Landmann nach neuem Sensenfutter. So auch in diesem Herbst, in dem die Bluttat ihr 100. Jubiläum feiern kann.
Anlass für Schülerin Sara (Rebecka Hemse), inmitten der Vorbereitungen für die alljährliche Herbstsause einen Aufsatz zum Thema zu verfassen. Seltsame Vorkommnisse häufen sich: Rebecka (Sasa Bjurling), die seltsame Mitschülerin, stürzt sich vom Dach der Schule, ein weiterer Schüler verschwindet. Dank eines alten Tagebuchs, das ihr die Enkelin (Bojan Westin) des Mörders zur Verfügung stellt, entdeckt Sara, das es sich bei dem historischen Mord nicht um die Tat eines Wahnsinnigen gehandelt hatte, sondern um einen Racheakt. Die drei Schüler hatten die 14-jährige Tochter des Bauern missbraucht und umgebracht. Einer dieser Schüler war der Großonkel des reichen Peder Weine (Kjell Bergquist), Vorsitzender der Hellestad-Stiftung. Weine, der auch mit der Direktorin (Kerstin Steinbach) des Internats knattert, übt nun Druck auf Sara und ihren Lehrer aus, das Aufsatzthema fallenzulassen.
Dann ist die Nacht der großen Herbstparty gekommen, und ein in eine Art Sackleinen gekleideter Unhold und seine Sense fordern "fluchgemäß" ihren Blutzoll ein. Schon bald fließen nicht mehr nur Alk und Säfte der Sinnenfreude.

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Håfströms Horrorthriller beginnt als Geistergrusler, der auch dank seiner sorgfältig gewählten Kulissen eine Atmosphäre sanften Grauens aufbaut. Auffallend ist die starke Kameraarbeit, die mit schönen Fahrten durch das weitläufige Internat und subjektiven Einstellungen viel für die Stimmung tut. Tja, und dann hatten sich Regisseur und Co-Autor offensichtlich zu sehr in US-Vorbilder wie "Halloween" oder "Ich weiß, was Du ..." vertieft und steuern ihr Werk in Richtung Teenie-Slasher-Film. Leider ist ihr Film weder spannend noch ironisch noch blutig genug, um hier wirklich zu punkten und eine eigene Duftmarke zu hinterlassen. Unterhaltsame Dutzendware.

Rating: $$$

Splatter:

4/10

 

 

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