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Frankensteins Ungeheuer

Info

OT: 
The Evil of Frankenstein

Jahr: GB 1964
R:
Freddie Francis
B:
Anthony Hinds (“John Elder”)
K:
John Wilcox
M:
Don Banks
D:
Peter Cushing, Peter Woodthorpe, Sandor Eles, Katy Wild

Quelle: DVD (Koch) Danke fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Baron Frankenstein (Peter Cushing) ist ein Getriebener, der auch zehn Jahre nach seinem letzten, ähem, Forschungserfolg immer wieder gezwungen ist, seine Zelte fluchtartig abzubrechen. Da die einfachen Menschen vor Ort es nicht so gerne haben, dass man ihre Toten klaut und an ihnen herumschnibbelt, und sei es zu hehren Forschungszwecken, demoliert ein aufgebrachter Priester (David Hutcheson) auch das letzte Labor des eifrigen Naturforschers. Frankenstein hat nun endgültig den Kaffee auf und beschließt, mit seinem Assi Hans (Sandor Eles) nach Karlstaad auf sein altes, verwüstetes Schloss zurückzukehren. In aller Stille, versteht sich. Doch auch hier wird er bald erkannt und verfolgt, so dass er in die Berge fliehen muss.
In einer Höhle entdeckt er, trefflich konserviert in einem Eisblock, sein altes, tot geglaubtes Geschöpf (Kiwi Kingston). Frankenstein und Hans reaktivieren flugs das verfallene Labor und versuchen, beim nächsten Unwetter mit Blitzeskraft wieder Leben in die Kreatur zu brutzeln. Mit zweifelhaftem Erfolg, denn das Gehirn des Monsters bleibt zappenduster und bar jedes Geistesblitzes. Für den soll „Professor“ Zoltan (Peter Woodthorpe) sorgen, ein Hypnotiseur vom gerade gastierenden Jahrmarkt, der ebenfalls gerade Ärger mit den Behörden hat. Zwar gelingt der Plan, doch hat er einen Haken: Die Kreatur hört nun ausschließlich auf Zoltan, der darauf wohl oder übel Partner von Frankenstein und Hans wird. Leider ist der Prof nicht unbedingt an den Geheimnissen des Lebens interessiert, sondern an Gold und Geschmeide. So stiftet er Frankensteins Geschöpf an, Diebstähle zu begehen und missliebige Menschen letal zu vermöbeln. Als der garstige Professor im Zorn das Monster auch auf den Meister selbst hetzt, brennen der Kreatur die Sicherungen durch. Im Dorf beginnt sich derweil auch schon, der obligatorische Lynchmob zu formieren.

Zitate:

Pearl (Tony Arpino): „Was macht er jetzt mit ihm?“ – Hans: „Sein Herz rausschneiden.“„Sein Herz rausschneiden??“ – Frankenstein: „Warum nicht? Er braucht es ja nicht mehr.“ (Pearl, der Leichendieb hat gerade einen neuen Kunden zugestellt)

Die Kritik des Gunslingers:

Für den dritten Frankenstein-Film der Hammer-Studios übernahm der gelernte Kameramann Freddie Francis die Regie von Terence Fisher. Heraus kam ein Horrorfilm, der zwar keine hochklassige Geschichte aufweisen kann, aber mit den klassischen Hammer-Attributen aufwartet. Sorgfältig gemachte Dekors und die stimmige Atmo helfen über manche Schwäche in Story und Cast hinweg.
Peter Cushing und der renommierte Theaterschauspieler Peter Woodthorpe als sein Gegenspieler machen ihre Sache allerdings gut, und das Monster, dessen Make-up und Bewegungen irgendwo zwischen Boris Karloff und Zombie liegen, ist ziemlich gruselig. Dazu gibt’s noch ein paar Trash-Elemente, etwa, wenn die Kreatur die Freuden des Brandys entdeckt und schnapsbeduselt zu ihrem finalen Zerstörungswerk schreitet. Im Nachhinein entpuppt sich das Ende dann doch als offen, denn bereits 1967 ging Frankenstein in die nächste Runde, dann wieder mit Terence Fisher auf dem Regiestuhl.

Rating: $$$+

Splatter:

0/10

 

 

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