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Fratze, Die

Info

OT:
Fright
AT:

Die Nacht des kalten Grauens

Jahr: GB 1971
R: Peter Collinson
B: Tudor Gates
K: Ian Wilson
M: Harry Robinson
D: Susan George, Ian Bannen, Honor Blackman, John Gregson, Dennis Waterman

Quelle: TV (WDR)

 

Inhalt

Das Ehepaar Lloyd (Honor Blackman, George Cole) will ausgehen, und hat daher für den Abend die junge Amanda (Susan George) engagiert, die für die erkrankte Stammsitterin einspringt. Das Haus der Lloyds ist groß und abgelegen, und schon bald wird’s der ansonsten so unerschrockenen Amanda mulmig im Höschen. Und als sie dann noch ein Gesicht entdeckt, das sich kurz an der Scheibe plattdrückt, ist sie bedient.
Dann schlägt glücklicherweise Freund Chris (Dennis Waterman) auf, der, rattig wie er ist, auf eine kleine Knatterei hereinschneit. Amanda allerdings steht die Lust nicht nach Fleischlichem, und so erzählt ihr der gute Chris Horrorgeschichten über das Haus. So seien die Lloyds angeblich gar nicht verheiratet: Der wahre Gatte Helen Lloyds hieße Brian und sitze seit geraumer Zeit als gemeingefährlicher Geisteskranker in der Klapse. Und im Übrigen sei er auch nicht ums Haus geschlichen.
Irgendwann schmeißt Amanda den guten Chris raus, als der ihr mit seinem Gejuxe auf den Zwirn geht. Doch dann beginnt der Spaß erst, denn Chrissy-Boy lag mit seinen Dönekes ziemlich dicht an der Wahrheit.

Zitate

„Hallo! Wer ist da?“ (Das kann man schon fast als Genre-Klassiker bezeichnen)

Die Kritik des Gunslingers:

Der routinierte und leider sehr früh verstorbene Peter Collinson schuf mit diesem Streifen die Matrize für eine Reihe von Nachfolgern im „Babysitter-trifft-Psychopathen“-Metier. Einer der bekanntesten Epigonen dürfte in dem Zusammenhang wohl John Carpenters „Halloween“ sein.
Hier kommt die Schose noch recht zahm daher: Es gibt weder ausgewiesene Gore-Elemente, noch wirklich grauslige Schockeffekte. Der Streifen bezieht seine Grundspannung aus seinem Aufbau: So blendet er immer hin und her zwischen Amanda, die sich die Zeit im Haus vertreibt, und den Lloyds auf dem Weg zum und dann im Restaurant. Das Paar unterhält sich über seine Situation, die sich zwar nur schrittweise offenbart, dafür aber dem Zuschauer klar macht, dass es zumindest theoretisch eine Gefahr für Amanda gibt. Da passen dann die üblichen Haunted-House-Zutaten wie stöhnende Rohrleitungen, knarrende Türen oder laut tropfende Wasserhähne in der Lloydschen Butze prächtig ins Bild.
Als zweites Spannungselement fungieren die Schauspieler. Besonders Ian Bannen zieht ordentlich vom Leder als Psycho, der zwischen völligem Realitätsverlust und sadistischen Spielchen mit der zuerst hilflos erscheinenden Susan George. Recht schwach ist der Schlusstwist, und ein etwas geschwätziger Mittelteil sorgt auch nicht gerade für Hochspannung.

Rating: $$$+

Splatter:

2/10

 

 

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