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Frightmare - der Alptraum

Info

OT: 
Frightmare
AT:
Once upon a Frightmare

Jahr: GB 1974
R, B:
Peter Walker
B:
David McGillyroy
K: Peter Jessop
M: Stanley Myers
D: Sheila Keith, Rupert Davis, Deborah Fairfax, Kim Butcher, Paul Greenwood

Quelle: VHS (VMP)

 

Inhalt

Dorothy Yanes (Sheila Keith) weiß einen guten Braten zu schätzen. Da sie aber am liebsten menschliches Hirn verzehrt und dazu dessen ursprünglichen Besitzer meucheln muss, wandert sie mit ihrem Gatten Edmund (Rupert Davis) in die Klapse. Letzerer hatte sich zwar nicht an den Metzel- und Fressorgien seiner besseren Hälfte beteiligt, diese aber aus Hörigkeit toleriert.
15 Jahre später werden beide als geheilt entlassen und siedeln unter anderem Namen in einem kleinen Landhaus. Damit Muttis nach wie vor schwelende Mordlust unter Kontrolle bleibt, versorgt sie Stieftochter Jackie (Deborah Fairfax) regelmäßig mit Frischfleischpäckchen vom Metzger um die Ecke. Gleichzeitig muss sie sich um ihre 15-jährige Stiefschwester Debbie (Kim Butcher ;-)) kümmern: einen rechten Wildfang mit von Mutter geerbtem Hang zu Gewalttätigkeiten.
Irgendwann hat Ma' Yates die Schnauze voll von des Metzgers Ware und beschließt, sich wieder den echten Stoff zu verschaffen. Sie inseriert als Kartenlegerin in Londoner Zeitungen, um dann ihrer ratsuchenden Klientel und deren Hirnen mit glühendem Schürhaken oder der Bohrmaschine zu Leibe zu rücken, während Eddie den Schmodder wegräumen darf. Als dann noch Töchterchen Debbie heimkehrt und sich blendend mit Muttern versteht, bleibt fürderhin kein Auge mehr trocken. Im weiteren Verlauf kommen noch Mistforke und Fleischerbeil zum Einsatz.

Die Kurzkritik des Gunlingers:

Der fähige Brit-Trasher Peter Walker drehte diese nette schwarze Slasher-Komödie im Jahr 1974. Herausragend die schauspielerischen Leistungen von Keith und Davis, die das Duo Infernale brillant zwischen vordergründiger Normalität, Hörigkeit und Wahnsinn mäandern lassen. Gute 70er-Jahre-Atmo, von floralen Tapetendessins über Hippie-Fransen-Jacken bis hin zu teilweise schön schmierenden Orgelmelodeien. Wer die etwas geschwätzige und lahme erste Hälfte über sich ergehen lässt, wird im zweiten Teil mit einem gut gemachten Horror-Thriller-Kleinod belohnt, das über den Trashfaktor hinaus sehenswert ist.

Rating: $$$+ (Trash: $$$$)

Splatter:

6/10

 

 

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