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Grabbers

Info

OT: 
Grabbers

Jahr: IRL/GB 2012
R:
Jon Wright
B:
Kevin Lehane
K:
Trevor Forrest
M:
Christian Henson
D:
Richard Coyle, Ruth Bradley, Russell Tovey, Lalor Roddy

Quelle: DVD (Ascot Elite). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Eigentlich hat Officer Lisa Nolan (Ruth Bradley) Urlaub, doch anstatt frei zu machen, lässt sie sich für eine zweiwöchige Vertretung auf die irische Urlaubsinsel Aran Island versetzen. Hier schiebt unter anderem Ciaran O’Shea (Richard Coyle) eine ruhige Kugel bei den Insel-Cops. Für den eingeschworenen Whisky-Liebhaber O’Shea ist die ehrgeizige und selbstredend abstinente Kollegin auf Zeit ein rotes Tuch.
Doch bald kriegen es die beiden Bullen mit mehr zu tun als ihren täglichen Kabbeleien, und das manifestiert sich in einem seltsamen Fang des Hummerfischers Paddy (Lalor Roddy), dem eine unbekannte Kreatur in die Reuse gerät. Paddy parkt den tentakeligen Aggressivling erstmal in der heimischen Badewanne. Einen Fluchtversuch Schleimis kann der ständig alkoholisierte Fischersmann nicht nur überleben, sondern mit beherzten Stiefeltritten sogar verhindern, um die Kreatur im Labor des Meeresökologen Dr. Smith (Russell Tovey) abzuliefern.
Was schnell feststeht: Das Monster braucht Wasser zum Überleben und ernährt sich von Blut. Und es gibt Anzeichen, das es nicht allein ist. Da ein kräftiger Sturm mit viel irischem Landregen aufzieht, ist es nur eine Frage der Zeit bis Aran Island unter Wasser steht und damit zum idealen Jagdgebiet der Kreaturen wird. Einzige Hoffnung: Die Viecher vertragen keinen Alkohol; ab zwei Promille machen sie gar komplett die Grätsche. Um Panik auf der Insel zu vermeiden, laden O’Shea und Lisa alle Einwohner für den Abend in den Dorfpub zum frei Saufen ein. Schon bald kommt Paddys Schwarzgebranntem somit kriegsentscheidende Bedeutung zu.

Zitate:

Cooney (Ned Dennehy): „Mach deine Kippe aus, oder ich komm’ runter und benutz’ deine scheiß Schwanzspitze als Aschenbecher!“ (Rauer Ton auf irischen Baustellen)

O’Shea: „Todesursache?“ – Doc Gleeson (Pascal Scott): „Dass er nur noch aus Kopf besteht.“

Paddy: „Und Schuld an allem ist die Erderwärmung!“

O’Shea: „Ich bin kein Alkoholiker; ich bin Gesellschaftstrinker.“

O’Shea: „Wie kommt’s, dass du noch lebst?“ – Paddy: „Diät und Sport.“

Doc Gleeson: „Scheiße, zwei Promille. Wir reden von zehn Pints, die jeder trinken muss, je nach Größe und Gewicht.“ - Brian (David Pearse): „Oder wir nehmen Schnaps. Das müssen wir jetzt durchziehen, schätze ich.“

Smith: „Ich kann mein Gesicht nicht fühlen!“ (Smith nach Genuss von Paddys Selbstgebranntem)

Die Kritik des Gunslingers:

Die Idee zu diesem whiskeyseligen Drehbuch kam dem Debütanten Kevin Lehane eigenen Auskünften zufolge, als er mit ein paar Pints Abendgestaltung auf der Veranda betrieb und angefettet einer Mücke zusah, die ihn stach. Ein paar Jahre später erhielt „Tormented“-Regisseur Jon Wright das Skript von zwei Produzentinnen und entschloss sich, die Schose zu verfilmen.
Was herauskam, ist ein feiner Monsterfilm mit einem augenzwinkernden Blick auf „typisch“ irische Eigenheiten. So ist der Grundtenor in dem Streifen fast schon fatalistisch, und selbst in augenscheinlich aussichtslosen Situationen kommt den selbstredend fast allesamt extrem trinkfesten Protagonisten noch ein Sprüchlein über die Lippen. Den Film bevölkert ein buntes Panoptikum kauziger Vögel, in dem nur die straighte Lisa als völlig aus der Art geschlagen erscheint. Womit wir auch schon einen der wenigen Wermutstropfen dieses Streifens zu schlucken haben: die Liebesgeschichte zwischen O’Shea und Lisa, die nicht so recht in die Gänge kommt und auch irgendwie fehl am Platz wirkt in diesem Setting.
Richtig klasse sind neben den allesamt famosen Darstellern auch die CGI-Monster geraten, deren Mundwerkzeuge nach dem Prinzip eines Eierköpfers funktionieren *lach*. Für diese und auch die Stunts zeichneten Teams verantwortlich, die ansonsten in Major-Produktionen wie „Harry Potter“ fette Gagen abgreifen. Fast schon putzig dabei ist die Invasion des Pubs durch die kleinen Grabbers, die fast wie weiland Joe Dantes „Gremlins“ durch den Schankraum vandalieren. Abgerundet wird der Spaß durch eine gute Kameraarbeit und den wie Faust aufs Auge passenden Score des mittlerweile ziemlich renommierten Christian Henson.

Rating: $$$$+

Splatter:

3/10

 

 

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