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Grauen auf Schloss Witley, Das

Info

OT: 
Die, Monster, die!
AT:
Die Monster (D)
Monster of Terror
The House at the End of the World

J: GB/USA 1965
R:
Daniel Haller
B:
Jerry Sohl (Nach H. P. Lovecraft)
K:
Paul Beeson
M:
Don Banks
D:
Nick Adams, Suzan Farmer, Boris Karloff, Terence de Marney

Quelle: VHS (RCA/Columbia)

 

Inhalt

Der amerikanische Wissenschaftler Stephen Reinhart (Nick Adams) reist in einen kleinen englischen Ort, um dort seiner Verlobten Susan Witley und ihren Eltern seine Aufwartung zu machen, die auf dem Familienschloss leben. Bereits kurz nach der Ankunft am Bahnhof hat er mit den Tücken der Provinz zu kämpfen. Denn als sich sein eigentliches Ziel herumspricht, kann sich Steve von der verängstigten und aggressiven Landbevölkerung nicht einmal mehr ein Fahrrad leihen, sondern muss zu Fuß den recht weiten Weg antreten.
Das Schloss entpuppt sich als düsteres, etwas heruntergekommenes Anwesen, aus dem der übellaunige Hausherr, Nahum Witley (Boris Karloff), Steve am liebsten gleich wieder hinaus komplementieren würde. Dank Intervention von Susan (Suzan Farmer) und ihrer erkrankten Mutter Letitita (Freda Jackson), die seit Tagen in einem abgedunkelten Raum lebt, darf der Ami bleiben. Während Nahum von seinem Faktotum Merwyn (Terence de Marney) im Rolli murmelnd durch die weitläufigen Kellergeschosse geschoben wird, heischt Letitia den Gast um Hilfe an. Steve soll die Tochter lieber jetzt als später vom Schloss fortbringen, auf dem seit Wirken des im Wahnsinn verblichenen Großvaters Corbin ein Fluch zu liegen scheint, der Krankheit und Tod bringt.
Des Nachts schleicht ein verschleiertes Wesen mit Messer in der Hand ums Gehöft, und immer wieder gellen Schreie durch das Haus. Im abgesperrten Gewächshaus entdecken Steve und Susan nächsten Tags monströs gewachsene Pflanzen sowie eine Menagerie grotesk entstellter Tiere, die anscheinend unter dem Einfluss der überall herumliegenden, strahlenden Gesteinsbrösel mutierten. In den Kaktakomben des Schlosses sucht Steve nach des Rätsels Lösung.

Zitate:

„Was kostet eigentlich eine Fahrt nach Witley Place?“ – „Mehr als Sie je in Ihrem Leben zu bieten haben werden.“ (Eigentlich wollte Steve nur ein Fahrrad leihen)

Die Kritik des Gunslingers:

Hallers Film zerfällt in zwei ungleiche Teile. Die ersten zwei Drittel sehen wir einen schön gemachten, langsamen Gruselfilm, der seine Spannung durch die üblichen Ingredenzien hochhält. Da wäre einmal die tolle Präsenz von Boris Karloff als gequälter Schlossherr, der obwohl er als Zugpferd den Cast anführt, eigentlich nur eine Nebenrolle innehat. Hinzu kommen die ständig Unheil andeutenden Kameraführung und Musik, das sorgfältig ausstaffierte Landhaus, die grauenvollen Schreie, ängstliche Dörfler, Nebelwallen, ein anscheinend düsteres Geheimnis.
Tja, aber mit Eintreten Steves und Susans ins Gewächshaus wird aus dem Horrorfilm eine Art Sci-Fi-Trash, in dem ein strahlender Meteorit die Hauptrolle übernimmt und am Ende gar, frei nach George W. Bush, Nukularmonster auf der Bildfläche erscheinen. Das macht zwar Essig aus einem richtig guten Rating, reicht aber immerhin zu einem deutlichen Ausschlag auf dem für uns ja auch nicht ganz unwichtigen Trash-O-Meter.

Rating: $$$ (Trash: $$$$)

Splatter:

2/10

 

 

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