Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien

Toggle Sidebar

Haunted - Haus der Geister

Info

OT: 
Haunted

Jahr: USA/GB 1995
R, B:
Lewis Gilbert
B:
Timothy Prager, Bob Kellett
K:
Tony Pierce-Roberts
M:
Debbie Wiseman
D:
Aidan Quinn, Kate Beckinsale, Anthony Andrews, Anna Massey

Quelle: TV (Das Vierte)

 

Inhalt

Nach einer harmlosen Kinderrauferei stürzt die kleine Juliet (Victoria Shalet) unglücklich in einen Weiher und ertrinkt; ihr Zwillingsbruder David (Peter England) kann sie nicht retten. Jahre später, 1928, kehrt David (Aidan Quinn), der seine Kindheit in den USA verbracht hatte, als Psychologieprofessor zurück nach England.
Hier kämpft er geradezu fanatisch gegen den munter sprießenden Okkultismus an, enttarnt selbst ernannte Medien als Scharlatane, sprengt spiritistische Sitzungen. Als ihn eine angeblich von Geistern geplagte ältere Dame mehrmals postalisch um Hilfe angeht, gibt er den Bitten aus einem inneren Zwang heraus nach und reist in die englische Provinz.
Hier residiert die völlig verstörte Lady (Anna Massey) zusammen mit ihrer Nichte Christina (Kate Beckinsale) und deren Brüdern Robert (Anthony Andrews) und Simon (Ales Lowe) in einem feudalen Landhaus. Schnell merkt David, dass er angesichts der sich häufenden und intensiver werdenden Phänomene – Geräusche, physische Attacken, Visionen - mit seinem animistischen Weltbild nicht weiter kommt.
Nicht gerade förderlich ist seiner Arbeit auch die aufkeimende Liebe zu Christina, was wiederum ihrem Bruder Robert gar nicht passt, der ihr mehr als nur geschwisterlich zugetan ist. Am Ende erhält David seine Erklärung und den Beweis, dass die Welt aus mehr besteht als rational mess- und erklärbar ist.

Die Kritik des Gunslingers:

Veteran Lewis Gilbert inszenierte hier einen altmodischen Gruselfilm, der von der Idee her den gelungeneren „The Others“ vorwegnimmt, welcher konsequenter in der Umsetzung ist. Aidan Quinn als ewig mit runden Kulleraugen durch den Film stromernder Prof geht zwar zudem ein wenig auf den Sack, doch insbesondere Anthony Andrews als düsterer Robert und Anna Masseys eingeschüchtertes „Tantchen“ reißen’s auf der anderen Seite raus. Dazu sind die nächtlichen Szenen im Landhaus und auf dem weitläufigen Grundstück mit ihren Geräuschen und unliebsamen Überraschungen atmosphärisch dicht und entsprechend schaurig inszeniert. Am Ende verabschiedet sich der Film mit einem Twist, der, wie bereits gesagt, nicht ganz schlüssig entwickelt wird, in ein Un-Happyend.

Rating: $$$+

Splatter:

0/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien