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Haunted Hill

Info

OT: 
House on Haunted Hill

Jahr: USA 1999
R:
William Malone
B:
Dick Beebe, Rob White
K:
Rick Bota
M:
Don Davis
D:
Geoffrey Rush, Taye Diggs, Ali Larter, Famke Janssen

Quelle: TV (Das Vierte)

 

Inhalt

Der milliardenschwere Vergnügungspark-Tycoon Stephen Price (Geoffrey Rush) ist geschlagen mit einem bizarren Humor und seiner ihn treu hassenden Gattin Evelyn (Famke Janssen). Eben letzterer will er kräftig eins auswischen. Sein Ehegespons plant nämlich eine große Geburtstagssause in einer extra dafür angemieteten ehemaligen Klapse, in der einst Schröckliches passierte, und die nach einem finalen Großreinemachen bereits mehr als 60 Jahre leersteht.
Price nun überantwortet die Gästeliste seiner Frau kurzerhand dem Reißwolf und stellt eine eigene Geburtstagsgesellschaft zusammen. Dann engagiert er seinen Lieblings-SFX-Mann (Max Perlich), der das „Spukhaus“ mit allerhand Spöksken aufmotzt, um die Gäste ordentlich zu erschrecken, denen er nach lebendig überstandener Nacht pro Nase eine Million Dollar verspricht.
Doch irgendwie muss noch eine dritte Gästeliste in Umlauf gewesen sein, denn die vier Figuren, die sich zur Party einfinden, sind dem Ehepaar Price völlig fremd. Das sorgt aber nur für kurzfristige Irritation, denn Price lässt sich durch so eine Kleinigkeit den Spaß an der Gattinnen-Verarsche nicht nehmen. Der Spaß beginnt, als sich das Haus dank eines alten Verriegelungsmechanismus selbst verschließt und schnell klar wird, dass der SFX-Mann nichts mit den immer manifester auftretenden Phänomenen zu tun hat, denen bald reale Todesfälle folgen.

Zitate:

Dr. Blackburn (Peter Gallagher): „Es gefällt mir. Feiern Sie mit?“ – Pritchett (Chris Kattan): „Äh, ich denke nicht.“ (Tja, so ein Hausbesitzer weiß es halt besser)

Melissa (Bridgette Wilson): „Ich suche etwas, um mich wieder nach oben zu arbeiten … oder zu vögeln.“

Die Kritik des Gunslingers:

Remake des William-Castle-Klassikers, das nahezu alle bis dahin gesammelten Credits durch sein letztes Drittel verspielt. Bis dahin präsentiert sich der Streifen als unterhaltsames Gruselkino, das mit den klassischen Mitteln Spannung aufbaut und durch seine Atmosphäre in dem bizarren Gemäuer punktet. Dazu kommt Geoffrey Rush nicht nur als Namensvetter von Vincent Price daher, der die Hauptrolle im Original bekleidete, sondern auch als dessen Lookalike inklusive Streichholzbärtchen und Manierismen. Während im Castle-Film die „übernatürlichen“ Geschehnisse Teil einer höchst weltlichen Intrige sind, sind die Geister hier Realität. Zwar gibt es auch hier das fiese Ränkespiel, doch wirkt dies aufgepfropft und vor allem unglaubwürdig. Das Geisterfinale greift dann doch noch tief in die Effekte-Kiste und opfert die Stimmung der Action mit einem sogar richtig beschissenen Ende. Geoff Rush und Famke Janssen ziehen sich schön aus der Affäre; der Rest des Casts ist farblos. Verdient jedenfalls hat das Überleben niemand, liebe Freunde.

Rating: $$$ (den ersten zwei Dritteln sei's gedankt)

Splatter:

5/10

 

 

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