Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien

Toggle Sidebar

Hochzeit des Grauens, Die

Info

OT: 
The House, that cried Murder
AT:
The Bride

Jahr: KAN/USA 1973
R, B:
Jean-Marie Péllissié
B:
John Grissmer
K:
Geoffrey Stevenson
M:
Peter Berinstein
D:
Robin Strasser, Arthur Roberts, John Beal, Iva Jean Saraceni

Quelle: VHS (CBS/Fox Video)

 

Inhalt

Dass Barbara (Robin Strasser) sie nicht alle stramm hat, ahnt ihr Verlobter David (Arthur Roberts), als sie ihm ihr selbst entworfenes und gebautes Traumhaus präsentiert: ein holzgewordenes, völlig verbautes, modernistisches Monstrum, noch dazu völlig abgelegen von jeglicher Infrastruktur. David willigt daher eher widerwillig in die Hochzeit mit seiner Perle ein, getrieben vor allem durch die Aussicht auf Vorteile dieser Verbindung.
Schließlich schafft der Gutste in der Firma von Barbaras Papa (John Beal), der aber David als amoralischen Casanova durchschaut hat. Zu Recht, denn noch auf der Hochzeitsfeier muss Barbara den Ehegatten unter massivem Einsatz einer Schere von einer geplanten Knatterei mit seiner zu diesem Behufe schon nackich gemachten Ex, Ellen (Iva Jean Saraceni), abhalten. David überlebt, aber Barbara ist nach diesem Ereignis verschwunden.
Mit Ellen macht sich’s David nun im Turtelparadies schön gemütlich, lässt sich auch durch düstere Andeutungen seines Schwiegervaters über Barbaras Hang zu Wahnsinn und Gewalt nicht daraus vertreiben. Dies schaffen erst die finsteren Vorzeichen: anonyme Telefonanrufe, das Gefühl unter ständiger Beobachtung zu stehen, ein abgesäbelter Hühnerkopf auf dem Kopfkissen, ein Totenkopf im Hochzeitskleid, übelste Alpträume. Ellen hat bald genug und macht sich davon, während David noch einen Termin in Barbaras Traumhaus wahrzunehmen hat.

Zitate:

„Das ist alles, was ich will, und ich kriege alles, was ich will.“ (Barbara will halt David)

„Ihr solltet ihn erst sehen!“ (Barbara präsentiert ihr blutverschmiertes Hochzeitskleid)

Dad’s Stimmung ist etwas eingetrübt:
„Was sie schon immer hatte, war ein Hang zur Gewalt. Zur Grausamkeit. Ich warne dich.“

„Barbara hat ein Talent zur Folter.“

„Dieses Haus hat nichts Fröhliches.“

Die Kritik des Gunslinges:

Die 70er sahen eine wahre Flut von US-Cheapo-Horrorproduktionen, die schnell und zumeist nicht unverdient da landeten, wo wir sie nun mühsam wieder herklauben müssen: im Staub verwanzter Videotheken. Hier liegt der Fall etwas anders: Zwar ist auch dieser Film mit erkennbar kleinem Budget gedreht, aber von Leuten, die ihr Handwerk verstehen. Das sind erstmal die Schauspieler, die ordentliche Arbeit abliefern, allen voran Robin Strasser, eine recht vielbeschäftigte TV-Actrice.
Die Kamera bietet einige schöne Einstellungen, wenngleich der Odem der Billigkeit vieles nicht recht zur Geltung kommen lässt. Der Film vermeidet platte Effekte, sondern erzeugt Stimmung klassisch durch Geräusche, Andeutungen und den Score, der zwischen klassischem Frauenchor-Easy-Listening und delirierenden Synthie-/Orgelteppichen wechselt. Der Schlusstwist ist sehr gelungen und hat selbst mich überrascht ;-). Ein Film, der zu Unrecht so unbekannt ist.

Rating: $$$+

Splatter:

3/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien