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Infestation

Info

OT: 
Infestation

Jahr: USA 2009
R, B:
Kyle Rankin
K:
Thomas Ackerman
M:
Steven Gutheinz
D:
Christopher Marquette, Brooke Nevin, E. Quincy Sloan, Ray Wise

DVD (Capelight) Danke fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Coop (Christopher Marquette), Typ Nerd mit Hang zur Wampe, kriegt nicht viel auf die Reihe. Zwar hat Daddy (Ray Wise) dem Hänger einen Job in einer Bank vermittelt, doch fällt der Mittzwanziger hier nur dadurch auf, dass er Kunden am Telefon verarscht oder läppische Spielchen mit den Kollegen spielt. Das will sich die resolute Filialleiterin Maureen (Deborah Geffner) nicht länger anschauen und beschließt, sich der Nervensäge zu entledigen.
Doch während des Kündigungsgesprächs passiert’s: Außerirdische Riesenkäfer sind gelandet und setzen die gesamte Menschheit per Pfeifton in Tiefschlaf. Coop hat wieder mal Massel: Die Insekten töten ihre Opfer nämlich nicht sofort, sondern nutzen sie als Frischfleischreservoir und potenzielle Arbeitssklaven. Da ihm aber ein Käfer, der nicht ganz bei der Sache ist, das zum Aufrechterhalt der Betäubung nötige Sekret anstatt in den Body nur in die Wange injiziert, erwacht der etwas fleischige Sympathieträger drei Tage später, eingesponnen in einen Kokon. Nachdem er zwei der Riesenschaben plätten konnte, gelingt es ihm, eine Handvoll Kunden und Kollegen ebenfalls zu wecken.
Weil sich die Bank als Rückzugsareal aber ungeeignet erweist, beschließt die Gruppe, Nägel mit Köpfen zu machen und sich zum Nest der Käfer durchzuschlagen, das sich unweit der Stadt zu befinden scheint. Dabei kommt ihnen zugute, dass die Insekten zwar am Boden und in der Luft die Hoheit haben, noch dazu verdammt gut hören, jedoch dafür völlig blind sind. Außerdem ist ihre Atemluft hochentzündlich *Lach*.

Zitate:

Coop: „Ich denke, ich sollte kündigen.“ – Maureen: „Ich bin gerade dabei, Sie zu feuern.“

Cindy (Kinsey Packard): „Dieses Ding … das war mein Bruder.“ – Coop: „Ich weiß. Schien sonst ganz nett zu sein.“ (Nach der ersten Begegnung mit einem Hybrid-Käfer)

Die Kritik des Gunslingers:

Im Fahrwasser klassischer Autokino-B-Schocker und deren Epigonen wie „Arac Attack“, „Mimic“ oder „Bats“ kommt auch dieser aus Kostengründen in Bulgarien abgedrehte Low-Budget-Streifen dahergebrummt. Und da Zeit Geld ist, hält man sich auch gar nicht mit langatmiger Story- und Charakter-Exposition auf. Abgesehen davon, will zumindest ICH in solchen Filmen davon auch gar nüscht wissen.
In Windeseile stellt sich also das genreübliche Grüppchen der Widerständler zusammen, schwitzt rasch zwei quertreibende Vollpfosten aus, denen der ebenfalls obligatorische Fluchtversuch zum blutigen Fiasko gerät, und ab geht’s in die Vollen. Wenig überraschend daher die Zusammensetzung der Gruppe: Neben Coop, durch die Umstände notgedrungen vom Loser zur Führungskraft geadelt, haben wir die taffe Psychologin (Brooke Nevin), den etwas tumben, aber wichtigen Kraftprotz (E. Quincy Sloan), die ängstlich-hysterische Blondine (Kinsey Packard), den schwarzen Hausmeister mit schlechtem Karma ;-) (Wesley Thompson) und - erst später dazu stoßend - Coops militaristischen Vater.
Schauspielerisch haben wir’s sogar mit durchgehend überzeugenden Leistungen zu tun. Besonders gut hat mir hier einmal mehr Ray Wise gefallen, der mir bereits vor laaanger Zeit in „Twin Peaks“ sehr positiv aufgefallen ist. Die Effekte sind gut gemacht und eine Mixtur aus Old-School-Handarbeit – ihr wisst schon: mit Modellen und so – und CGI-Gedönse. Alles überzeugend umgesetzt und mit einigen netten Überraschungs-Schmankerln wie die zombieartigen Mensch-Käfer-Hybriden sowie jeder Menge Käfer-Schmodder. Von den Maniax gibt’s dafür trotz einiger kleiner Schwächen ein klares Daumen hoch.

Rating: $$$$ (Trash: $$$$+)

Splatter:

4/10

 

 

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