Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien

Toggle Sidebar

Insidious

Info

OT: 
Insidious

Jahr: USA/KAN 2010
R: James Wan
B: Leigh Whannell
K: John W. Leonetti, David M. Brewer
M: Joseph Bishara
D: Patrick Wilson, Rose Byrne, Lin Shaye, Ty Simpkins

Quelle: TV: RTL 2

 

Inhalt

Die Familie Lambert bezieht eine neue, komfortable Vorort-Butze. Von hier aus hat’s Vater Josh (Patrick Wilson), der als Lehrer arbeitet, nicht allzu weit zur Penne, und auch Mutter Renai (Rose Byrne) verspricht sich Ruhe, um zu komponieren. Doch mit Ruhe ist nicht, denn nachdem sich der Umzugsstress gelegt hat, fällt ihr älterer Sohn Dalton (Ty Simpkins) auf dem Speicher von einer Leiter und tags darauf in eine Art Koma.
Der Fall ist ein medizinisches Rätsel, denn weder war Daltons Unfall schwer genug, noch zeigen die Hirnscans irgendwelche Auffälligkeiten. Drei Monate später ist der bewusstlose Junge als Pflegefall wieder zuhause, und es beginnen sich, seltsame Phänomene massiv zu manifestieren: nächtliche Klopfattacken an der Haustür, Stimmen im Babyphon, Geräusche und als eine Art Höhepunkt ein blutiger Handabdruck auf Daltons Laken.
Renai steht kurz vorm Durchdrehen und überredet Josh zum erneuten Umzug. Doch auch in der neuen Behausung setzen sich die mysteriösen Attacken fort. Joshs Mutter Loraine (Barbara Hershey) empfiehlt eine parapsychologische Taskforce, bestehend aus den beiden Elektro-Nerds Specks (Leigh Whannell) und Tucker (Angus Sampson) sowie dem Medium Elise (Lin Shaye), eine Freundin Loraines. Josh verspürt nicht viel Lust auf Spökenkieken und schmeißt die Bande kurzerhand raus, als Elise kundtut, Dalton sei Ursache und Zentrum der Geschehnisse. Erst als Josh Daltons Kinderzeichnungen genauer betrachtet, ist er überzeugt, dass Elise vielleicht doch recht haben könnte.

Zitate

Dalton: „Ich kann mein Zimmer nicht ausstehen.“

Renai: „Ich habe Angst vor diesem Haus. Es ist wie eine Krankheit.“

Specks: „Wow! Eine Enterprise Action-Figur aus der ersten Serie! Ist kaum noch zu finden.“

Die Kritik des Gunslingers:

Mit „Insidious“ arbeiteten die australischen Studienkumpels James Wan und Leigh Whannell nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal zusammen. 2004 hatte das Gespann zum Beispiel seinen Durchbruch mit dem ersten Film der „Saw“-Reihe. Vorliegender Streifen bietet zwischen Haunted-House-Movie, Besessenheit und Poltergeist-Ripp-Off nichts Neues, setzt die bekannten Stilmittel aber sehr geschickt ein.
Augenscheinlich zerfällt der Plot in zwei große Hälften, wobei für meinen Geschmack insbesondere der erste Teil funktioniert. Der Film spielt hier genau auf der Klaviatur, die bei mir funktioniert, um Gänsehaut zu erzeugen. Die übernatürlichen Ereignisse setzen natürlich nicht erst ein, als Dalton wieder nach Hause kommt. Bereits vorher gibt es kleine, seltsame Begebenheiten, die man aber leicht auf das Umzugsdurcheinander schieben kann. die ausgeräumte Umzugskiste, verschwundene Gegenstände, die sich knarrend öffnende Speichertür. Alles nicht wirklich ungewöhnlich, doch sehr gruselig, kombiniert mit der fast lauernden Kamera oder den sparsamen elektronischen Sounds. Diesen leisen, doch ungemein effektvollen Auftakt steigert der Streifen behutsam, doch kontinuierlich. Bald sind die Geräusche kaum mehr natürlich erklärbar, sehr grauslig ist die Männerstimme aus dem Babyphone, die Phänomene werden sichtbar und physisch offensiv.
Mit Umzug ins nächste Haus steht dann das Poltergeist-/Besessenheits-Thema auf dem Stundenplan. Da gibt es zwar klasse Szenen mit den Elektro-Nerds, doch eher auf der humorigen Schiene. Insgesamt fällt der Film für meinen Geschmack hier ab, wenngleich es auch hier noch kleine, feine Schockeffekte setzt: Ich sage nur, der Blick durch die Spektralkamera ;-). Die Schauspieler schlagen sich durch die Bank gut. Herausgepickt sei hier Barbara Hershey, seit 1968 gut im Geschäft. Uns lief sie das erste Mal über den Weg in „Die Faust der Rebellen“, in dem sie zusammen mit ihrem damaligen Lover David Carradine spielte.
Alles in allem ist „Insidious“, ein eher altmodischer, effektarmer Gruselfilm, der aber seine Karten sehr effektiv ausspielt. Eine Kunst, die in diesen Tagen leider selten gepflegt wird.

Rating: $$$$+

Splatter:

2/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien