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Katze und der Kanarienvogel, Die

Info

OT: 
The Cat and the Canary

Jahr: GB 1979
R, B:
Radley Metzger (nach John Willard)
K:
Alex Thomson
M:
Steven Cagan
D:
Carol Lynley, Michael Callan, Peter McEnery, Wendy Hiller

Quelle: TV (Das Erste)

 

Inhalt

20 Jahre ist’s inzwischen her, dass der reiche Cyrus West (Wilfried Hyde White) seinen letzten Schnaufer tat. Kurz zuvor hatte sich der alte Exzentriker noch auf Film und Schallplatte bannen lassen, mittels deren er sich nun, wie damals verfügt, an seine potenziellen Erben wendet. Zu dieser bizarren Testamentseröffnung finden sich im Jahr 1934 auf Glencliff Manor sechs mehr oder minder weitläufige, aber allesamt geldgierige Verwandte ein, die unter Aufsicht der Anwältin Alison Crosby (Wendy Hiller) endlich den Namen des Haupterben erfahren wollen.
Doch West hatte parallel einen zweiten Film drehen lassen: Dieser soll allerdings nur vorgeführt werden, wenn besagter Haupterbe innerhalb von zwölf Stunden ins Gras beißt oder für verrückt erklärt wird, da er dann den Nächsten in der Erbfolge benennt. Für großes Hallo sorgt zudem noch die Nachricht, dass ein verrückter Killer aus dem unweit gelegenen Sanatorium entsprungen ist, der vorzugsweise Unterschlupf in Häusern sucht. Dazu murmelt die treue Haushälterin, Mrs. Pleasance (Beatrix Lehmann), düster wabernde Androhungen von nahenden Todesfällen. Es kommt also nicht ganz überraschend, dass sich mit Fortschreiten der Nacht bei donnergrollendem Gewitter das versammelte Grüppchen nach und nach dezimiert.

Zitate:

„Die Uhr wird Ihnen zeigen, wie langsam Zeit vergehen kann … auch, wenn man Spaß hat.“ (Fragt sich nur, wer das hier ist, wenn einer auf dem Folterstuhl sitzt ;-))

Die Kritik des Gunslingers:

Regisseur Radley Metzger spielte seine unzweifelhaft vorhandenen Talente leider hauptsächlich in Körperflüssigkeitsaustauschfilmen aus, falls ihr wisst, was ich meine.
Vorliegendes Werk ist einer seiner wenigen Ausbruchsversuche aus dem Genre und dazu noch ein ziemlich gelungener: ein unterhaltsamer Blend aus Thriller, Spukhausfilm und Miss Marple. Der Streifen basiert auf einem seit 1927 vielfach verfilmten Theaterstück aus den 1920er-Jahren. Zwar ist die Ausleuchtung für meinen Geschmack ein wenig grell, aber es gelingen durchaus schöne und stimmungsvolle Schüsse besonders im Treppenhaus des riesigen Landsitzes.
Die Akteure sind bis auf vielleicht Edward Fox und Honor Blackman hierzulande weitgehend unbekannt, machen ihre Sache durch die Bank gut. Besonders Fox und die beiden älteren Ladies, Wendy Hiller und Beatrix Lehmann, für die das der letzte Film war, bringen Schwung in die Sache. Dazu bringt der Score noch ein getragenes, auf nette Weise altmodisches Titelthema, das für zusätzliche Stimmung sorgt.

Rating: $$$+

Splatter:

1/10

 

 

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