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KillerKiller

Info

OT: 
KillerKiller

Jahr: GB/USA 2007
R: Pat Higgins
B: Pat Higgins
K: Alan Ronald
M: Phil Sheldon
D: Dutch Dore-Boize, Cy Henty, Richard Collins, Danielle Laws

Quelle: DVD (Atomik / Ascot Elite) Dank für Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Na, da staunen die Insassen einer abgelegenen Verwahranstalt für psychopathische Serienkiller nicht schlecht: Eines Morgens sind sämtliche Zellentüren offen; das Personal ist verschwunden, und auch ansonsten ist das Gebäude völlig leer. Das Panoptikum der Inhaftierten reicht dabei vom Onkel Doktor, der seine narkotisierten Patienten ausweidete und die entnommenen Körperteile durch Autoschrott ersetzte bis zum Nuttenmörder, der den Mädels per Bohrmaschine zu Leibe rückte. Doch die Freude ob der neu gewonnenen Freiheit währt nur kurz, denn Abhauen ist nicht: Dafür sorgt eine undurchdringliche Nebelwand, in der Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt herrschen. Nachdem der Rest der Häftlinge den hochgradig aggressiven und ohne Medikation unkontrollierbaren Massenmörder Nick (Nick Page) ins Kellergeschoss gesperrt hat, beginnt das Suchen nach einem Ausweg. Erschwert wird dies durch die Tatsache, dass einer nach dem anderen der schweren Jungs ins Gras beißt: Dabei geschehen die Morde erstens rasend schnell, zweitens ist definitiv keiner der Knackis der Mörder, und drittens werden die Opfer mittels der „Methode“ gekillt, mit der sie seinerzeit selbst ihr jeweils letztes Opfer beglückt haben. Man ist also nicht allein in dem Gemäuer.

Zitate

Psychologe: „Warum haben Sie alle diese Cheerleader umgebracht?" – Victor (Danny James): „Das ist eine berechtigte Frage.“

„Er war ohne Charme, Verstand und Ehre. Ein Brocken Scheiße, der vom Arschloch der Menschheit runterhängt. Aber DAS, das ist nicht in Ordnung.“ (Lawrence (Dutch Dore-Boize) kommentiert das gewaltsame Dahinscheiden von Doktor Harris (James Kavaz)

Rosebrook (Cy Henty): „Warum hast du das getan?“ – Lawrence: „Ich weiß nicht. Ich hatte damals ein verdammt beschissenes Jahr.“ (Lawrence hatte Nachbarn und Teenager mit dem Vorschlaghammer heimgesucht)

Rosebrook: „Ganz locker, Lawrence. Ganz ruhig bleiben.“ – Lawrence: „ Ich hab’ Teile von Nick überall an mir. Ich hab’ Teile seines Gehirns auf meiner Nase … und in meinem Ohr. Sein Kopf explodiert, während er auf mich zu rannte … ohne ersichtlichen Grund. Wenn man all’ dies bedenkt, DANN BIN ICH VERDAMMT RUHIG!“

Die Kritik des Gunslingers:

Dieser vielfach und nahezu einhellig verrissene Beitrag des britischen Independent-Filmemachers Pat Higgins ist so schlecht nicht. Gedreht vor allem in einem aufgelassenen ehemaligen Krankenhaus für Nervenkranke in Essex, entfaltet der als Kammerspiel gehaltene Low-Budget-Streifen seine eigenen Qualitäten. Higgins verzichtet komplett darauf, seinen Film als überdrehte Slasher-Sause anzulegen, was durchaus möglich gewesen wäre, und wahrscheinlich ob enttäuschter Erwartungen zur allgemeinen Kritiker-Vergrätzung beigetragen hat. Stattdessen versucht er auszuleuchten, wie eine Gruppe von Tätern reagiert, die sich plötzlich in der Opferrolle wiederfinden. Ein interessanter Versuch, der nicht immer gelungen ist, da er dabei zu sehr an der Oberfläche bleibt. Weiterer großer Nachteil: Higgins bemüht sich gar nicht erst, das stattfindende Übersinnliche überzeugend zu motivieren. Da stiehlt sich der Film mit halbgaren Erklärungen zu leicht aus der Verantwortung.

Rating: $$$+

Splatter:

7/10

 

 

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