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Lady Frankenstein

Info

OT: 
La Figlia di Frankenstein

Jahr: I 1971
R:
Mel Welles
B:
Edward di Lorenzo
K:
Riccardo Pallottini („Richard Pallotin”)
M:
Alessandro Alessandroni
D:
Joseph Cotten, Rosalba Neri, Paul Müller, Miklosz (“Mickey”) Hargitay

Quelle: TV (3sat)

 

Inhalt

Zusammen mit seinem Partner, Dr. Marshall (Paul Müller), schwiemelt Baron von Frankenstein (Joseph Cotten) an einem „vollkommenen Geschöpf“. Zu diesem Behufe greift er gern und häufig auf die Dienste von Lyle (Herbert Fux) und seinen Leichendieben zurück, die den Baron mit entsprechenden Ersatzteilen versorgen. Als Höhepunkt liefern sie einen frisch gehängten Mörder, dessen Herz und Hirn Frankenstein und Marshall fürs Finish, also die Animation der Kreatur, benötigen. Doch dabei geht einiges schief. Ein Blitz zerstört das Gesicht der Schöpfung, und noch schlimmer: Das Gehirn erweist sich als beschädigt, doch Frankenstein hat es entgegen der Warnungen Marshalls dennoch eingebaut.
Zwar gelingt das Erwecken des Geschöpfes (Peter Whiteman), doch zum Dank macht es erst seinen Schöpfer nieder und begibt sich dann auf die Jagd nach allen, denen es seine Existenz „verdankt“. Lady Tania (Rosalba Neri), Tochter des guten alten, jetzt toten Victor und frisch gebackene Chirurgin, will in die Fußstapfen ihres Vaters treten: Mit dem Hirn Marshalls, den sie vorher heiratet, und dem Körper des geistig zurückgebliebenen Adonis Thomas (Marino Masé) plant sie eine neue Kreatur, sozusagen eine Bumspuppe mit IQ, die nebenbei noch ihren Vater rächen soll.
Während ihr Experiment der Vollendung entgegen schreitet, wütet derweil Papas Monster Pappmascheesteine durch die Gegend schleudernd durch die Landschaft. Und auch die Ermittlungen des kantigen Captain Harris (Mickey Hargitay) schreiten voran, der der Baroness allerhand Übles zutraut.

Zitate:

Marshall: „Sollte der Mensch es nicht Gott überlassen, Leben zu schaffen?“ – Frankenstein: „Sie wissen doch, Charles: Auf Erden ist der Mensch Gott.“

„Hinterher nehmen Sie ein schönes Bad, und Sie fühlen sich wie neugeboren.“ (Lyle macht Lady Tania ein unmoralisches Angebot)

Die Kritik des Gunslingers:

Frankenstein-Klon, dem man aufgrund seiner gut fotografierten und stimmungsvollen ersten Hälfte, sowie allerhand Exploitation-Elementen in der zweiten einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen kann. Mit Aktivwerden der schönen Baroness wirft der Streifen sämtliche Konventionen an Glaubwürdigkeit, Logik und guten Geschmack über Bord und geht hemmungslos in die Vollen. Das Ende, eine Art Gozilla vs. Frankenstein auf italienisch, ist schon abenteuerlich mit einem völlig abstrusen Dreh zum Schluss. Das Monster, dem die zugrunde liegende Geschichte sowie der Original-„Frankenstein“ eine anrührend menschliche Dimension gaben, mordet sich hier munter durch die Komparserie – bei der Scheißmaske wäre ich allerdings auch sauer geworden. Die Szene, in der es den kleinen Jungen verschont, im Original gibt es sie so ähnlich mit einem Mädchen, wirkt hier nur platt und unglaubwürdig.

Rating: $$$- (Trash: $$$$)

Splatter:

3/10

 

 

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