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Link, der Butler

Info

OT: 
Link

Jahr: USA/GB 1986
R: Richard Franklin
B: Everett de Roche
K: Mike Molloy
M: Jerry Goldsmith
D: Elisabeth Shue, Terence Stamp, Steve Pinner

Quelle: TV (Das Vierte)

 

Inhalt

Die amerikanische Studentin Jane Chase (Elisabeth Shue) ist fasziniert von den Arbeiten des Primatenforschers Dr. Phillip (Terence Stamp). So ist’s für sie das Höchste, als sie der etwas spröde Eierkopp als Assistentin annimmt, trotz ihrer fiesen 80er-Dauerwelle. Phillip residiert auf einem ebenso abgelegenen wie weitläufigen Anwesen an der englischen Küste zusammen mit zwei Schimpansen und dem Orang-Utan Link. Als Jane eintrifft, muss sie feststellen, dass der Doc seinen Affen gegenüber ein etwas befremdliches Verhalten an den Tag legt, sie als Haussklaven (Link) bzw. reine Studienobjekte betrachtet, denen auch schon mal eine Tracht Prügel gut tut. Sind sie der Forschung nicht mehr nützlich, enden sie im günstigsten Fall im Zoo. Tags darauf ist Phillip aber verschwunden und einer der Schimpansen tot. Außerdem sind die Telefonverbindungen gekappt, nachdem Link einen Telefonapparat kurzerhand in der Mikrowelle versaftet und die Leitung zerstört hat. Der Weg ins nächste Dorf wird von scharfen Hunden bewacht, und ein Auto nicht vorhanden. Jane wird zunehmend klar, dass der intelligente Link durch die Jahre der Unterdrückung seeeehr übellaunig geworden ist und nicht nur eine Gefahr für Telefonapparate darstellt. Auch drei Kommilitonen, die sich Sorgen um ihre Studienkollegin machen und mal nach dem Rechten schauen kommen, sind nicht wirklich eine Hilfe.

Die Kritik des Gunslingers:

Franklins Film nimmt sich die gesamte erste Hälfte Zeit, Atmosphäre aufzubauen. Schon die Eingangssequenz, in der der Zuschauer aus Sicht eines unsichtbaren Affen nächtens einer Katze nachstellt, schafft eine latent bedrohliche Stimmung. Zwar lullt das anschließend beschriebene Akademiker-Idyll die Aufmerksamkeit etwas ein, doch unterschwellig bleibt ein unbehagliches Gefühl. Das liegt natürlich besonders an „Link“, der eine unglaubliche Performance hinlegt: einfach großartig, wie der Film zum Beispiel den zunehmend widerborstigen Gehorsam des alten Zirkusaffen in Szene setzt. Und dann diese Augen … Gegenüber diesem tierischen Hauptdarsteller spielen seine auch nicht üblen menschlichen Gegenparts naturgemäß die zweite Geige. In der zweiten Hälfte steigert Franklin das Tempo enorm als die Fronten klar sind und es ums Überleben geht. Die subjektive „Affenkamera“ und der passende Score von Jerry Goldsmith sorgen glücklicherweise trotz aller Action dafür, dass Spannung und Atmo nicht zu kommen.

Rating: $$$$

Splatter:

0/10

 

 

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