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Macabra - Die Hand des Teufels

Info

OT: 
Demonoid, Messenger of Death
AT:

Devil’s Hand (D)
El Mano del Diablo

Jahr: Mex/USA 1981
R: Alfredo Zacharias
B: Alfredo Zacharias, David Lee Fein, F. Amos Powell
K: Alex Phillipps
M: Richard Gillis
D: Samantha Eggar, Stuart Whitman, Lew Saunders, Roy Cameron Jensen

Quelle: VHS (marketing)

 

Inhalt

Der mit Krediten finanzierte Kauf der alten, verfluchten Silbermine von La Queimada, Mexiko, bringt dem Abenteurer Baines (Roy Cameron Jensen) kein Glück. Bereits der Besuch seiner Gattin Jennifer (Samantha Eggar), der bei Minenbegehungen mit schöner Regelmäßigkeit Skelette und Totenschädel auf die Rübe fallen, macht die eh schon abergläubischen Arbeiter rebellisch. Kein Halten gibt es dann mehr, als das Ehepaar aus einem verschütteten Satanstempel in den Tiefen der Mine eine handähnlich geformte Silberschatulle birgt. Diese öffnet Baines des abends, hackenfett nach dem Genuss etwa einer Pulle Whiskys. Es rieselt ein ascheähnliches Pulver heraus, das sich nachts zu einer linken Hand materialisiert, der Hand des Teufels, und der Gattin an die Wäsche geht. Baines kann sich des Organs erwehren, doch übernimmt dieses eine Art Kontrolle über ihn: Am nächsten Tag sprengt er seine Mine, samt der darin befindlichen Arbeiter und seilt sich ab, um fortan als Spieler mit einer veritablen Glückssträhne kraft linker Hand die Casinos unsicher zu machen. Das ruft Neider auf den Plan, die Baines zwar „mit links“ killt, doch er selbst verbrutzelt bis zur Unkenntlichkeit in einem Feuer, nur die linke Hand bleibt unversehrt. Von nun an wechselt sie respektive ihr unheilvoller Einfluss die Besitzer und rafft diese dahin, mit dem schlussendlichen Ziel, sich an Jennifer für ihre Freisetzung gebührend zu bedanken. Die hat sich zwischenzeitlich an Pfarrer Cunningham (Stuart Whitman) gewendet, um mit ihm zusammen der Hand den Garaus zu bereiten.

Zitate

„In La Queimada haben schon viele versucht, reich zu werden und sind arm gestorben.“ (Vorarbeiter Pepe (José Chavez))

„Du scheinst sie magisch anzuziehen.“ (Bei einer Minenbegehung schneien Baines’ Gattin alle Nase lang Leichenteile auf den Kürbis)

„Wenn deine Hand gegen dich ist, dann schneid sie ab. Es ist vorteilhafter, wenn nur ein Teil deines Körpers zugrunde geht.“ (Cunningham)

Die Kritik des Sargnagels:

Trashiger Horror-Schlock, der ganz vielversprechend beginnt: dunkle Mine, abergläubische Arbeiter, die von alten Flüchen raunen, ein geheimnisvoller, uralter Satanstempel, indianische Skelette und Mumien, denen allesamt die linke Hand fehlt. Das endet allerdings bereits mit dem Abseilen von Baines in die Spielkasinoszene. Von nun an regiert der Trash, angereichert mit schüchternen Splatterelementen. Klasse beispielsweise die Szene, in der der wiederauferstandene Baines als verdorrter Humunculus seine Hand qua Autotür abknipst. Oder der Bulle (Lew Saunders), der ohne zu zögern eine schönheitschirurgische (!) Praxis aufsucht, um sich dort die Hand amputieren zu lassen - natürlich ohne Betäubung. Ein Ansinnen, dem der Doc (Narciso Busquards) seltsamerweis’ ohne zu zögern sofort und mit dem heißen Draht nachkommt: „Es wird sehr wehtun.“ Nicht zu vergessen der Pfarrer selbst, der das ungeliebte Organ mit Messer und Schneidbrenner wieder los wird. Groß auch die Oldschool-Auto-Stunts: rauf mit der Schrottgurke auf die schiefe Ebene und wacker umgekippt. Alles garniert mit einem sympathisch unpassendem Score aus eher poppigen Synthieklängen, gepaart mit so was wie gregorianischen Gesängen.

Rating: $ (Trash: $$$$)

Splatter:

4/10

 

 

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