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Maniac Cop

Info

OT: 
Maniac Cop

Jahr: USA 1988
R: William Lustig
B: Larry Cohen
K: Vincent J. Rabe
M: Jay Chattaway
D: Tom Atkins, Bruce Campbell, Laurene Landon, Richard Roundtree

Quelle: DVD (Laser Paradise)

 

Inhalt

Mit der Ehe zwischen dem New Yorker Cop Jack Forrest (Bruce Campbell) und seiner Angetrauten Ellen (Victoria Catlin) steht’s nicht zum Besten. Während Jack verschärft Nachtschichten schiebt, heult die Gutste in ihr Tagebuch und fängt an, den Gatten zu beschatten. Als sie ihn mit einer anderen Perle (Laurene Landon) in der Kiste eines verwarzten Motelzimmers erwischt, anstatt brav Streife zu laufen, ist der Ofen aus.
Am nächsten Tag wird Ellen mit durchschnittener Gurgel in Jacks Lotterzimmer aufgefunden. Der hat jetzt ein massives Problem: Erstens treibt seit geraumer Zeit ein Serienkiller sein Unwesen, der seine Opfer scheint’s willkürlich mit einem laaaangen Messer abschlachtet und dazu als Cop auftritt. Zweitens äußert Ellen in ihrem Tagebuch den Verdacht, dass ihr Jack eben jener Unhold ist. Und drittens schließlich hat Jack für keine der Mordnächte ein vernünftiges Alibi, da er nachts immer Knattern war, aber die Identität seiner Gespielin geheim halten will.
Sieht also zappenduster aus, insbesondere da die Polizei aufgrund der durch die Cop-Morde zunehmend rebellischen Bevölkerung unter erheblichem Erfolgsdruck steht. Glücklicherweise glaubt sein Chef, Lieutenant McCrae (Tom Atkins), an Jacks Unschuld, zumal dann doch noch dessen geheimnisvolle Freundin auftaucht, ebenfalls Polizistin. Wer also ist der „Maniac Cop“, und wer versorgt den Killer, der offensichtlich über Insider-Informationen verfügt, mit eben diesen? Es verdichten sich die Hinweise, dass der Mörder ein ehemaliger, hoch dekorierter Polizist ist. Der Haken: Der in Ungnade gefallene Cop ist bereits vor Jahren in Sing Sing ermordet worden.

Zitate

Jack: „Ripley, …“ – Ripley (William Smith): „CAPTAIN Ripley, so viel Zeit muss sein.“

„Pinkeln Sie immer mit der Pistole in der Hand? Sie könnten sich dabei die Eier abschießen.“ (Wachmann zu McCrae)

Die Kritik des Gunslingers:

William Lustigs offensichtliche Bestrebungen, den Slasher-Ikonen Jason Vorhees – „Freitag, der 13.“ - oder Michael Myers – „Halloween“ - etwas Gleichwertiges zur Seite zu stellen, gelingt nur zum Teil. Zu unentschlossen schlingert der Streifen zwischen grimmem Horror und eher konventionellem Thriller hin und her. Doch da er beides auch atmosphärisch nicht schlecht macht, weiß er dennoch gut zu unterhalten, auch wenn ab und an die Spannungsleine ein wenig durchhängt.
Auf der Thrillerseite hat mir vor allem die Idee gefallen, ausgerechnet einen Cop als Mörder zu etablieren. So ist die Einstiegsszene schon ziemlich perfide, in der eine von brutalen Straßendieben verfolgte Frau (Jill Gatsby) bei einem riesigen Polizisten Schutz sucht und dieser ihr zum Schrecken ihrer Verfolger wie nix das Genick bricht. Die daraus resultierende Paranoia in der Bevölkerung, die schon bei normalen Verkehrskontrollen das Hosenflattern kriegt und um sich schießt, hätte das Buch allerdings noch ein wenig stärker herausarbeiten können. Lupenreiner Horror ist dann wiederum die Szene, in der der anscheinend untote Killer – gesegnet mit übernatürlichen Kräften und einer offensichtlich unverwüstlichen Konstitution ;-) – im Alleingang ein Polizeirevier aufmischt.
Das Ende dann ist zwar nicht wirklich missglückt, aber in seiner Absicht, die Basis für dann auch tatsächlich folgende Sequels zu legen – es sollten derer zwei werden – ein wenig krampfig. Schauspielerisch spielt die B-Produktion auf eher gutem Niveau: Dafür sorgen schon bewährte Kämpen wie Bruce Campbell, Tom Atkins und natürlich auch William Smith sowie Richard Roundtree. Als unpassend und damit auf die Dauer nervend empfand ich aber die Synchronstimme von Laurene Landon.

Rating: $$$$- (Trash: $$$$ - Yo, die Maniac-Maske aus der Frischfleischtheke ;-))

Splatter:

5/10

 

 

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