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Mondblut

Info

OT: 
The Beast must die

Jahr: GB 1974
R: Paul Annett
B: Michael Winder
K: Jack Hildyard
M: Douglas Gamley
D: Calvin Lockhart, Peter Cushing, Anton Diffring, Charles Gray

Quelle: VHS (Arrow/All)

 

Inhalt

Der schwerreiche Tom Newcliff (Calvin Lockhart) ist ein Jäger vor dem Herrn. Leider hat er schon alles vor der Flinte gehabt, was da so kreucht und fleucht, und so schleicht sich Langeweile ein in des Waidmanns Leben. Neuen Drive erhält dieses mit der Idee, einem leibhaftigen Werwolf einen zu verplätten. Zu diesem Behufe lässt Newcliff als erstes Haus und Grund durch den Spezialisten Pavel (Anton Diffring) mit modernstem Technik-Schnick-Schnack ausstatten, angefangen von Kameras über Mikrofone bis hin zu Bodensensoren, so dass eine lückenlose Überwachung möglich ist. Nun braucht's noch einen Werwolf. Rechtzeitig vor den nächsten drei Vollmondnächten lädt er sich also sieben Gäste ein: alles potenzielle Werwölfe, wie Newcliff glaubt, denn in ihrem Umfeld geschahen jeweils groteske, nie aufgeklärte Morde. Für die Besucher ist aufgrund der Rundumüberwachung und der Tatsache, dass Newcliff Autos und Telefonleitungen unbrauchbar gemacht hat, keine Flucht möglich. Jetzt heißt's, lediglich noch auf irgendjemandes Verwandlung zu warten und - bumm. Doch ganz so einfach gestaltet's sich leider nicht. Der Werwolf kann in den ersten beiden Nächten entwischen und seinen Frischfleischspiegel jedes Mal um ein, zwei Opfer erhöhen trotz Einsatzes eines Hubschraubers und eines mit Silberkugeln bestückten Schnellfeurgewehrs. Die dritte Nacht muss also die Entscheidung bringen und - natürlich - des Rätsels Lösung.

Zitate

"Dinge sind leicht aufzugeben. Aber den Traum, etwas zu jagen, zu fangen, das bisher niemand sonst gejagt hat? Diesen Traum aufzugeben? Oh nein!" (Newcliff zu seiner Gattin Caroline (Marlene Clark))

"Interessant: Auf dem Rücken Ihrer Hand wachsen erstaunlich viele Haare." (Gast Bennington (Charles Gray) zu Gast Foode (Tom Chadbon))

Die Kritik des Gunslingers:

Kleiner Grusel-Thriller aus dem Hause Amicus, der sein Produktionsbudget leider hauptsächlich in die Actionszenen fließen ließ. Die Schießereien sind inklusive einer Hubschrauberexplosion recht effektvoll in Szene gesetzt, während der Film komplett auf die für Werwolfstreifen eigentlich obligatorische Verwandlungsszene verzichtet. Die Macher laden den Zuschauer während des Vorspanns ausdrücklich dazu ein, Detektiv zu spielen: Kurz vor den entscheidenden Szenen stoppt die Handlung, und die "Verdächtigen" werden noch einmal präsentiert. Dieser Kniff ist nicht neu, denn ich erinnere mich einen William-Castle-Film, der vor dem Showdown mit dem irren Killer stoppte und sensible Geister aufforderte, das Kino zu verlassen.
Trotz fehlender klassischer Horroratmosphäre und eines Werwolfs, der schwer an einen nicht einmal sonderlich großen, langhaarigen Schäferhund gemahnt, gibt's durchaus spannende Passagen und gute Schauspieler zu besichtigen. Der Score ist ein schmissiger, bläserdominierter 70s-Klangteppich. Aber: Ich mag nun mal keine Action-Streifen, und die Geschichte ist sehr löchrig.

Rating: $$$-

Splatter:

1/10

 

 

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