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Mord im Spiel

Info

OT: 
Mørkeleg
AT:

Backstabbed - Spiel der Angst

Jahr: DK 1996
R: Martin Schmidt
B: Dennis Jürgensen
K: Peter Roos
M: Alan Howarth
D: Line Kruse, Christian Grønwall, Mari-Anne Jespersen, Karl Bille

Quelle: TV (ZDF)

 

Inhalt

Samstagabende können auch in der dänischen Provinz ganz schön öde sein, hat man keine Lust auf immer die gleichen Kneipen – und Kopenhagen ist weit. Das findet auch Tine (Line Kruse) und entschließt sich mit drei Freunden (Christian Grønwall, Mari-Anne Jespersen, Karl Bille) zu einer anderen Art der Abendgestaltung. „Backstabbed“, ein neues Spiel aus den USA, soll den nötigen Kick bringen. Es geht darum, präparierte „Waffen“ zu verstecken, diese anschließend zu suchen, um die Mitspieler kaltzumachen. Um die Spannung zu erhöhen, sind die Teilnehmer mit Headsets ausgestattet, so dass jeder alle Gespräche, aber eben auch das Piepsen einer sich nähernden Mordwaffe hören kann.
Ein geeigneter Spielort ist schnell gefunden: Lines Mutter (Birthe Neumann) ist Immobilienmaklerin und aufgrund eines Todesfalles an eine große, heruntergekommene, noch voll möblierte Villa herangekommen. Hier treffen sich die Jugendlichen heimlich zur spielerischen Mordnacht, ohne zu wissen, dass kurz zuvor in ihrer Stammkneipe eine Freundin (Rikke Louise Andersson) tatsächlich auf dem Klo zerstückelt wurde. Eine Tat, die die Polizei schnell einem Serientäter zuordnen kann, der eigentlich in Kopenhagen umgeht. In der Villa indes hat sich ein Mitspieler eingefunden, der sich nicht so ganz an die Spielregeln hält.

Zitate

„Wie oft hast du die Chance, ermordet zu werden ohne zu sterben?“ (Tine versucht, Mitspielerinnen zu finden)

„Komm raus! Ich hab nicht soviel Zeit für so’n Scheiß!“ (Der Killer zu seinem verbarrikadierten Opfer)

Die Kritik des Gunslingers:

Solide gemachter dänischer Gruselthriller, der Elemente amerikanischer Teen-Slasher aufgreift, ohne deren Blutdrünstigkeit zu erreichen. Hauptsächlich dank der guten Kameraarbeit, die das verwinkelte, zugestellte Haus gut in Szene setzt und dem schönen Spiel mit Licht und Schatten, bleibt über weite Teile eine unheimliche Grundstimmung erhalten. Dabei legt der Plot geschickt falsche Spuren um den Messermann.
Leider macht der Film nach starkem Beginn den Fehler, zu früh aufzulösen, anstatt mehr aus dem Rätseln um die Identität des Mörders und die damit verbundenen Spannungen in der Gruppe herauszukitzeln. So sind weit mehr als das letzte Drittel allein durch das Katz- und Mausspiel zwischen Killer und der letzten Überlebenden zu bestreiten. Das ist zwar phasenweise noch spannend, leider aber seeeeehr überraschungsarm: Wer seinen entsprechenden Film-Chanon kennt, weiß, wie solche Streifen immer auszugehen pflegen.

Rating: $$$

Splatter:

4/10

 

 

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