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Nacht der reitenden Leichen, Die

Info

OT: 
La Noche del Terror ciego

AT:
A Noite do Terror cego (P)

Jahr: SP/P 1971
R, B:
Amando de Ossorio
K: Pablo Ripoll
M: Anton Garcia Abril
D: Lone Fleming, César Burner, Maria Elena Arpón ("Helen Harp"), Joseph Thelman

Quelle: DVD (Best Entertainment)

 

Inhalt

Widerwillig stimmt Virginia (Maria Elan Arpón) zu, dass ihre alte Schulfreundin Bella (Lone Fleming) sie und ihren Freund, den schnafften Kotelettenträger Roger (César Burner), übers Wochenende auf eine Landpartie begleitet. Bereits im Zug brechen Eifersüchteleien aus und alte Wunden auf, so dass sich Virginia ihre Plünnen greift und vom Zug springt. Leider hat sie sich dafür die gottverlassenste Gegend ausgesucht, die Portugal zu bieten hat und wo's noch dazu heftig spuken soll. Hier liegt nämlich der aufgegebene Weiler Berzano, beherrscht durch eine alte Burg der Tempelritter, und ausgerechnet diese drängt sich der Gutsten als Nachtlager auf. Nachdem sie durch den üblen Popjazz aus ihrem Kofferradio weggedämmert ist, beginnt's aus den alten Gräbern heftig zu qualmen, und es materialisieren sich etliche modrige Kapuzenmänner samt Pferden, die im Zeitlupentempo die Burg durchkämmen. Vielleicht hätte der Sound ihres Kofferradios in Ermangelung von Knoblauch das schlimmste verhindert, doch auf diese Idee kommt Virginia leider nicht: So wird tags darauf ihre rituell verstümmelte Leiche am Bahndamm eingesammelt.
Der Verdacht der Polizei richtet sich gegen eine in der Gegend operierende Schmugglerbande, die zwecks Abschreckung und Tarnung alte Templerrituale nachstellt. Den mittelalterlichen Rittern sagt man nämlich nach, während der Kreuzzüge eine kräftige Prise Schwarzmagie geraucht zu haben, die sie nach Rückkehr bevorzugt mit den jungen Töchtern ihres Dorfes praktizierten. Das Resultat: Die alten Rittersleut' wurden exkommuniziert, hingerichtet und verflucht. Doch da sie durch ihre Rituale untot geworden sind, müssen sie bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag nächtens auf Frischfleischsuche gehen. Zwischenzeitlich verschwindet die nun ebenfalls untote Virginia aus der Autopsie, um kurz darauf von Bellas Angestellter Nina (Veronica Hinera), der sie an die Wäsche will, abgefackelt zu werden. Bella und Roger jedenfalls tun sich zusammen mit Pedro (Joseph Thelman), dem Anführer der Schmuggler, um dem auf den Grund zu gehen. Man findet sich auf der Burg ein, wo Schnauzbartträger Pedro erstmal Bella vergewaltigt, während sich seine Freundin Maria (Maria Silva) an Roger ranmacht. Dann müssen auch die Vier erkennen, dass doch was dran ist an der Templer-Mär. Zu allem Überfluss fahren die Ritter auch gerne Bahn.

Zitate:

"Ist hier irgend jemand?" (Virginia in der Templerburg)

"Du hast gute Manieren. Ich muss aber sagen: Ich steh' eher auf Draufgänger." (Maria zu Roger)

Die Kritik des Gunslingers:

Dieser erste Kuttenträgerfilm bietet alles, was das Trashfanherz höher schlagen lässt - von angedeutetem Lesbensex, Bondage, schrägen Outfits bis hin zu Gummi-Skeletthänden und Pappmachée-Särgen. Ossorio verquirlt darüber hinaus Motive aus Vampir- und Zombiefilmen zu einer unterhaltsamen Mischung. Gleichzeitig macht er angesichts des offensichtlich limitierten Budgets leider den Fehler, anstatt auf Atmosphäre vielmehr auf Effekte zu setzen. Letzteres geht mangels Masse halbwegs in die Hose, was den Spaßfaktor allerdings nicht merklich mindert.
Gruselig ist hier fast gar nischt, denn Nachtszenen beispielsweise sind nur mit Mühe als solche zu erkennen, weil sie offensichtlich am hellichten Tag abgedreht wurden. Die Kapuzenträger bewegen sich zudem zu Fuß derart schwerfällig, dass sie auf die Blödheit ihrer Opfer angewiesen sind, um überhaupt Beute zu machen. Während die untoten Pferde als solches lediglich durch übergeworfene Flickendecken und Kapuzen zu erkennen sind, ist die Maske der Ritter teilweise sogar gut gelungen.

Rating: $$ (Trash: $$$$)

Splatter:

0/10

 

 

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