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Nesting - Das Landhaus des Grauens, The

Info

OT: 
The Nesting
AT:

Massacre Mansion (USA)
The Nesting – Haus des Todes
The Nesting – Haus des Grauens

Jahr: USA 1981
R: Armand Weston
B: Armand Weston, Daria Price
K: J. Fernandes
M: Jack Malken, George Kim Scholes
D: Robin Groves, Michael David Lally, Christopher Loomis, David Tabor

Quelle: VHS (Mike Hunter)

 

Inhalt

Die Bestseller-Autorin Lauren Coltrane (Robin Groves) ist nach ihrem letzten Buch völlig überspannt, so dass sie sich kaum noch vor die Tür traut. Um ihren Panikattacken zu entgehen und runterzukommen, beschließt sie, eine Weile aufs Land zu ziehen. Zusammen mit ihrem platonischen Freund Mark (Christopher Loomis) macht sie sich also auf die Socken in die Provinz. Als die Beiden sich nach mehrstündiger Fahrt die Beine vertreten, entdecken sie einen offensichtlich unbehausten Landsitz. Nach einer kurzen Entdeckungstour durch die riesige, offenstehende Butze, beschließt Lauren, den seltsam vertrauten Kasten gleich zu mieten.
Zwar erleidet der Besitzer des Baus, der olle Colonel Le Brun (John Carradine), als erstes einen Schlaganfall, als er Laurens ansichtig wird, doch darf sie trotzdem einziehen. Während Mark wieder zurück nach Hause fährt, macht es sich Lauren in ihrem neuen Zuhause erstmal ein bisschen schön. Aber schon in der ersten Nacht plagen die neue Mieterin Alpträume und Visionen, die sich sehr schnell auch tagsüber manifestieren. Hinzu kommen mehrere Todesfälle, an denen Lauren – nun ja – irgendwie immer beteiligt ist. Schon bald muss sie erkennen: Sie ist hier dem Wahnsinn deutlich näher als in der Stadt. Als therapeutische Maßnahme sozusagen beschließt sie, dem Geheimnis des Hauses und ihrer geheimnisvollen Verbindung zum selbigen auf den Grund zu gehen.

Zitate

Lauren: „Das riecht nach Parfum.“ – Mark: „Ich finde, das riecht eher nach Ärger.“ (Wer hat da nun wohl eher den Durchblick?)

Daniel (Michael David Lally): „Sie sind zu verrückt, um verrückt zu sein.“

Die Kritik des Gunslingers:

Seit den Siebziger Jahren sorgt eine Schwemme billiger und dazu uncharmanter Produktionen dafür, dass der Ruf des US-Horror-Kinos nicht der beste ist. Zumindest bei mir *Lach*. Glücklicherweise stellt „The Nesting“ hier eine lobenswerte Ausnahme dar, wenngleich auch dieser Streifen weit davon entfernt ist, in Klassiker-Regionen vorzustoßen.
Der Film nimmt sich am Anfang Zeit, zumindest den Charakter von Lauren eineigermaßen plastisch und damit prinzipiell beziehungsfähig zu gestalten. Dazu baut er trotz seines eher gemächlichen Tempos am Anfang ziemlich ambitioniert Spannung auf – zumindest im Rahmen seiner Mittel. Hier sind Parallelen etwa zu „Shining“ nicht zu übersehen. Etwas unglücklich ist die grundsätzliche Konstruktion, denn mit Bezug des Hauses verläuft der Fortgang der Geschichte zunehmend holprig und erst einmal wenig nachvollziehbar. Hier wäre es für meinen Geschmack besser gewesen, mit einem Teil der Auflösung schon mal etwas eher rauszurücken, um für etwas Kitt im Gefüge zu sorgen. Für den Schlusstwist hätte es auch dann noch gereicht.
Die Atmo ist generell gut gemacht und unzweifelhaft einer der Pluspunkte des Streifens, wie auch ein paar kleinere Splattereien. Darstellerisch meistert Robin Groves die Rolle der neurotischen Lauren ausreichend glaubwürdig, während der restliche Cast eh’ nur Beiwerk ohne tiefere Bedeutung ist. Erwähnenswert ist die Teilnahme von Urgestein John Carradine, aber der hat ja eh’ so ziemlich alles mitgenommen, was sich bot ;-), sowie von Gloria Grahame: Letztere war eine gern besetzte Femme fatale des Film noirs und ist hier in ihrer letzten Rolle zu sehen.

Rating: $$$

Splatter:

4/10

 

 

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