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One Hell of a Christmas

Info

OT: 
One Hell of a Christmas

Jahr: DK 2002
R: Shaky Gonzales
B: Shaky Gonzales
K: Jakob Blomkvist
M: Søren Hyldgaard, Thomas Lester
D: Tolo Montana, Thure Lindhardt, Erik Holmey, Zlatko Buric

Quelle: DVD (Sunrise)

 

Inhalt

Wenn Carlitos Silva (Tolo Montana) auf die Kacke haut, dann so richtig, was ihm schlussendlich eine Besinnungszeit im Knast eingebracht hat. Nach zwei Jahren öffnet sich die Zellentür, und Carlitos kommt auf Bewährung raus, nachdem er die entsprechenden Belehrungen à la „Wir wollen dich hier nicht wiedersehen“ geduldig hat über sich ergehen lassen. Doch kaum in Freiheit, laufen die Dinge wieder schief: Zuerst versetzt ihn sein Kumpel Mike (Thure Lindhardt), so dass der frisch Entlassenen erstmal sechs Meilen durch Nevadas schöne, aber leider glutheiße Wüstenlandschaft latschen darf, bevor ihn ein gnädiger Autofahrer (Tommy Bielefeldt) aufsammelt. Dann verhängt seine Ex (Mairen Gravland) telefonisch totale Kontaktsperre zu seinem innigst geliebten Sohnemann, und schließlich erscheint Mike auch nicht auf zum verabredeten Besäufnis mit Truthahnverputzen. Eine halbe, einsam runtergegurgelte Whiskyflasche später steht der Gutste doch in der Tür und hat dazu was Feines mitgebracht: eine Kralle, die vom Leibhaftigen persönlich stammen soll. Diese sondert ein schwarzes Pülverchen ab, was wie Koks zu konsumieren ist und Kraft und Potenz gehörig steigert. Besonders letztere gilt es zu erproben, und die beiden Hallodris lassen sich nach Konsum eine Nutte (Puk Damsgaard) zur Krallenparty kommen. Die übersteht die exorbitante Beanspruchung nicht und endet unterm Torf von Carlitos’ Garten. Während sich Mike nun absetzt, um Carlitos’ Ex ohne dessen Wissen zu knattern, muss sich letzterer, dem es obliegt, auf die Kralle aufzupassen, bald darauf mit dem Besitzer (Erik Holmey) des Teufelszeugs auseinander setzen, der seinen Fingernagel zurück haben möchte. In verschiedenen Inkarnationen – tote Nutte, Plüsch-Fiffi, Spielzeug-Cowboy oder auch Weihnachtsmann – setzt Beelzebub dem armen Krallen-Hüter zu. Ein Höllentrip im wahrsten Sinne nimmt seinen Anfang.

Zitate

„Ich scheiß mir gleich in die Hose: Ich glaub’, da ist jemand im Haus.“ (Carlitos bringt einen Oneliner-Klassiker)

Teufel (hier: Claus P. Jensen): „Howdy, Daddy. Dieses Haus ist viel zu klein für uns zwei, oder?“ – Carlitos: “Bist du nicht eigentlich der Gute?“ – „Seh’ ich etwa aus wie der Gute?“ (Nicht wirklich. Auch nicht als Wiedergänger von „Cowboy Jack“)

Die Kritik des Gunslingers:

Bis etwa zur Hälfte unterhält der Streifen des gebürtigen Chilenen Shaky Gonzales recht angenehm: Denn bis dahin laufen Thriller - um Carlitos - und Horror – um Teufelskralle, den Dealer Ibrahim sowie dessen Spezis (Zlatko Buric und Pat Kelman) – einträchtig nebeneinander her. Mit Auftauchen von Mike in Carlitos’ Butze als Bindeglied zwischen beiden Handlungsebenen und deren fortschreitender Verzahnung geht das Werk dann allmählich in die Beinkleider.
Es gibt zwar ab und an noch ein paar schöne SFx und Comedy-Elemente; außerdem ist auch die Traumsequenz, die Wahrnehmungsebenen vermischt, schön gemacht, wenngleich nicht eben neu. Zudem dreht Shaky gehörig an der Trash-Schraube, wenn der Leibhaftige etwa in Spielzeug fährt und übergroß gegen den überforderten Carlitos antritt. Aber alles in allem muss man leider sagen: Hilft nüscht und dann noch das unglaublich entsetzliche Happyend mit Pseudo-Twist. Echt fies ist auch der Score, der zum Teil an die grauenvollen Him (die mit Ville Vallo) erinnern. OK, ist aber wohl Geschmackssache.
Schade: Der Streifen hat so gar nichts vom dänischen Schräg-Kino, was die Maniax so schätzen. Ihre skandinavische Provenienz vergisst man bei dieser in den USA entstandenen Produktion nach den Vorspann-Credits.
Also, komm her, Shaky, weil ich heute meinen Sozialen hab’, gibt’s am Ende noch ein „knapp durchschnittlich“.

Rating: $$$- (Trash: $$$+)

Splatter:

6/10

 

 

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