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Info

OT: 
Outpost: Black Sun

AT:
Outpost 2: Black Sun

Jahr:
GB 2012
R, B: Steve Barker
B: Rae Brunton
K: Darran Tiernan
M: Theo Green
D: Catherine Steadman, Richard Coyle, Gary McDonald, Ali Craig

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Die junge Lena (Catherine Steadman) ist auf der Jagd. Auf der Jagd nach dem ehemaligen SS-Wissenschaftler Klausener, der ihre Großeltern auf dem Gewissen hat. Die Spur Klauseners verliert sich mit Ende des Zweiten Weltkriegs im ehemaligen Jugoslawien, wo jetzt Bürgerkrieg herrscht. Der Ingenieur Wallace (Richard Coyle) wiederum ist an Klauseners Forschungsergebnissen interessiert: Der hatte nämlich als Chef der Spezialeinheit „Schwarze Sonne“ an einer Maschine gebastelt, um eine untote, hochmobile Nazi-Superarmee zu schaffen. Diese Maschine war auch für den Wissenschaftler Frances Hunt (Julian Watham) in Teil 1 Objekt der Begierde.
Lena und Wallace jedenfalls sind nicht nur alte Spezis, sondern treffen sich dazu zufällig in dem Gebiet, in dem Klausener einst gewirkt hatte. Heutzutage allerdings balgen sich hier nicht nur unterschiedliche Milizen, sondern man munkelt von unkaputtbaren Nazi-Zombies, die kräftig mitmischen. Der Schlüssel zu deren Unbesiegbarkeit liegt in einem alten SS-Bunker: Klauseners ehemaliges Hauptquartier und mutmaßlich immer noch Standort der mysteriösen Maschine.
Zusammen mit einer Nato-Spezialeinheit, die den Auftrag hat, den Apparat zu vernichten und so das „Vierte Reich“ zu verhindern, begeben sich Lena und Wallace auf die Suche. Doch die Zeit ist knapp, denn sollte das Nato-Team nicht innerhalb von zehn Stunden erfolgreich sein, will man die Sache per Atomschlag klären.

Zitate

„Nazis sind eben absolute Mistsäue.“

„Scheiß auf das Notizbuch. Ohne deine Eier würdest du jetzt noch mehr jammern.“

„Sieg heil, du Schlampe.“

Die Kritik des Gunslingers:

So positiv mich der erste Teil der Nazi-Zombie-Matsche überrascht hatte, so negativ fällt das Urteil beim Nachfolger aus. Die Story ist – kaum zu glauben – noch hanebüchener und löchriger als beim Vorgänger. Was prinzipiell ja nicht so schlimm ist, könnte der Streifen auf anderen Feldern punkten. Dem ist aber leider nicht so. Nope, überhaupt nicht.
Vielleicht wäre noch was zu retten gewesen, wenn man ein wenig mehr Selbstironie hätte walten lassen. Doch der Film nimmt sich leider bitterernst. Horror beispielsweise findet nahezu überhaupt nicht statt – sieht man mal von einem ziemlich effektvollen Jumpscare ab. Die meiste Zeit wähnt man sich in einem Kriegsactioner, ähnlich aufgezogen wie ein Wald-und-Wiesen-Ballerspiel oder ein „Indiana Jones“ für Arme.
Da ist gar nichts an Atmosphäre, eines der Hauptpfründe, mit denen der erste Teil wuchern konnte. Statt klaustrophobischer Bunkeratmo gibt’s ein zunehmend öder werdendes Katz-und-Maus-Spiel mit den grunzenden Zombies. Das könnte vielleicht spannend sein, wenn die Charaktere zum Mitleiden einlüden. Doch die sind einem furzegal: Lena und Wallace sind weder sympathisch noch plastisch genug gezeichnet, und die Nato-Mischpoke bildet eh nur die übliche Garnitur auf der Schlachtplatte. Und so wartet man in den feuchten Bunkergelassen vergeblich auf Grusel oder wenigstens ein bisschen pikanter abgeschmecktes Mettgut. Immerhin sorgt eine irre kichernde Zombie-Hexe für ein wenig – wohl eher unfreiwilligen – Spaß in den Backen.
Der schlussendliche Twist ist sogar richtiggehend bescheuert. Komm, lass stecken, die Brühe, und weggetreten.

Rating: $$ (Trash: $$$)

Splatter:

4/10