Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien

Toggle Sidebar

Pact, The

Info

OT: 
The Pact

Jahr: USA 2012
R: Nicholas McCarthy
B: Nicholas McCarthy
K: Bridger Nielson
M: Ronen Landa
D: Caity Lotz, Haley Hudson, Casper van Diem, Kathleen Rose Perkins

Quelle: DVD (Ascot Elite). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Mutti war eine ganz Schlimme, und so ist es kein Wunder, dass Tochter Nicole (Agnes Bruckner) eine Drogenkarriere einschlug, und ihre Schwester Annie (Caity Lotz) mit 16 das Haus auf Nimmerwiedersehen verließ. Nun ist Mutti tot, Nicole selbst Mutter und clean und Annie immer noch verbittert. So verbittert, dass sie erst nach langem Zögern der Aufforderung Nicoles nachgibt, wenigstens zur Beerdigung und Haushaltsauflösung zu kommen.
Als Annie drei Tage später in ihrem ungeliebten Geburtshaus eintrifft, ist Nicole verschwunden. Obwohl ihre Sachen inklusive Handy noch da sind, macht sich Annie erstmal keine Sorgen. Nur das Gefühl, nicht alleine im leeren Haus zu sein, ist halt ein unangenehmes. Zudem ist sie sauer, dass ihre Schwester wieder mal scheinbar die Flucht ergriffen hat. Aber dann verschwindet auch ihre Kusine Liz (Kathleen Rose Perkins), die sie nach der Beerdigung in Mutters Haus besucht hatte. In der gleichen Nacht wird Annie von etwas Unsichtbarem so rabiat attackiert, dass sie sich doch entschließt, die Cops aufzusuchen.
Dass die sie für ziemlich durchgeknallt halten, ist naheliegend; nur beim Detective Del Creek (Casper van Diem) stößt sie auf Verständnis. So sucht sie parallel die Hilfe ihrer ehemaligen Schulkameradin Stevie (Haley Hudson), die heftigst medial veranlagt ist. Nach einer dramatisch verlaufenden, gemeinsamen Hausbegehung, kommt Annie einem sehr unschönen Familiengeheimnis auf die Spur, mit dem die unheimlichen Erscheinungen in der Spukbutze verknüpft zu sein scheinen.

Zitate

Annie: „Es gibt Menschen, die sollten keine Kinder bekommen.“

Die Kritik des Gunslingers:

Spukhausfilme habe ja in letzter Zeit irgendwie Hochkonjunktur, zumindest laufen sie mir verstärkt über den Weg. Ich denke da zum Beispiel nur an „Paranormal Activity“ oder „The Chair“. Und auch dieser Streifen tummelt sich auf dem Haunted-House-Terrain, wobei Regie-Debütant Nicholas McCarthy noch eine Thriller-Handlung einwebt, die dann zuviel des Guten ist.
Rein technisch haben die Beteiligten ihre Hausaufgaben gemacht: Die Kamera schleicht dräuend über den Flur des Spukhauses, blickt den unwohl sich windenden Protagonistinnen über die Schulter, ein flüchtiger Schatten im Augenwinkelbereich, selbstredend kräftig flackernde Lampen. Es gibt geheime Zimmer, deftige Geisterscheinungen, in die witzigerweise auch moderne Technik eingewebt ist. So erhält Annie etwa einen seltsamen Fotohinweis auf ihr Smartphone, und einige der paranormalen Effekte sind tatsächlich nur über die digitale Fotokamera sichtbar, nicht aber mit bloßem Auge. So erzeugt der Streifen recht wirkungsvoll eine ziemlich unheimliche Grundstimmung.
Als dann aber des Rätsels Lösung näher und damit der dazu noch an den Haaren herbeigezogene Thrilleraspekt in den Vordergrund rückt, ist’s aus mit dem Grusel. Es wird teilweise noch recht blutig, doch rettet das den Streifen nicht vor dem Absturz in die Durchschnittlichkeit. Und der Cliffhanger am Ende wäre besser im Sarg geblieben.

Rating: $$$+

Splatter:

4/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien