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Per Sempre - Killer aus dem Jenseits

Kein Trailer vorhanden

Info

OT: 
Brivido Giallo: Per sempre
AT:

Fino alla Morte
Back from Hell - Ein Toter kehrt zurück

Jahr: I 1987
R: Lamberto Bava
B: Lamberto Bava, Dardano Sarchetti
K: Gianlorenzo Battaglia
M: Simon Boswell
D: Gioia Scola, David Brandon, Urbano Barberini, Marco Vivio

Quelle: DVD (Best)

 

Inhalt

Langweilig zu sein ist nix, muss zumindest Wirt Luca (Roberto Pedicini) feststellen: Sein hochschwangeres Ehegespons Linda (Gioia Scola) hält sich nämlich den schneidigen Carlo (David Brandon) als Geliebten und ist sich nicht zu schade, dem lästig gewordenen Gatten einen vergifteten Kaffee zu kredenzen. Luca fährt ein in eine Grube am Waldesrand, derweil Linda und Carlo das Restaurant weiterführen, als sei nüscht gewesen.
Sechs Jahre später nun gibt es erste Spannungsbrüche in der Beziehung unseres Mörderpärchens, die durch Carlos Eifersucht und Verfolgungswahn nicht besser werden. Dann sucht auch noch der geheimnisvolle Tramper Marco (Urbano Barberini) erst um Quartier und dann um Arbeit nach, was ihm Linda beides gewährt. Im Gegensatz zum verstockten Carlo gewinnt der charmante Marco rasch die Menschen, erst die Gäste des Restaurants, dann Lindas Söhnchen Alex (Marco Vivio) und schließlich auch die Frau Mama.
Während Carlo in dem ungebetenen Angestellten einen Undercover-Bullen vermutet, erinnert er Linda immer stärker an den vor sechs Jahren heimgegangenen Gatten. Dass immer wieder Stücke aus Lucas Nachlass auftauchen, die eigentlich verbuddelt sein müssten, trägt nicht dazu bei, die Lage zu entspannen.

Die Kritik des Gunslingers:

Vorliegender Streifen ist der zweite Teil einer kleinen Serie von vier unheimlichen Geschichten, die Mario Bavas Sohn Lamberto unter dem Obertitel „Brivido Giallo“ fürs italienische TV inszenierte. Tja, und an TVau erinnert die optische Umsetzung dann leider auch. Es gibt zwar einige gute Einstellungen und Farbeffekte, wie der Kameraschuss durch die Griffe einer Schere, mit der Linda kurz zuvor auf Carlo losgegangenen war oder der rote Himmel in Alex’ Alpträumen, doch insgesamt ist’s recht hausbacken bebildert. Dazu liefert Simon Boswell einen ziemlich daddeligen, 80s-typischen Jazz-Pop-Score. Schon nach kurzer Zeit ging mir das E-Piano-dominierte Gedödel schwer auf die Nüsse.
Lamberto Bava versenkt seinen Streifen bereits im Nichtschwimmer-Becken, irgendwo zwischen den Bojen „Drama“, „Thriller“ und „Horror“, von denen er keine erreicht. Für ein Drama sind die Figuren einfach zu flach und unsympathisch und dem Thriller fehlt die Spannung. Am ehesten funktioniert noch die Horrorkomponente, die leider erst gegen Ende etwas Schub kriegt mit ein paar gelungenen Masken und Effekten.
Schauspielerisch ist hier ebenfalls kein Blumenpott zu gewinnen: Allenfalls Gioia Scola überzeugt zumindest mit optischen Reizen. Und immerhin am Trash-O-Meter wird zu guter Letzt noch gedreht, als uns Bava einen schmullernden Vorhang und einen vor sich hin glimmenden Fauteuil als veritablen Wohnungsbrand verkaufen möchte. Aber andererseits räume ich sofort ein: Im deutschen Fernsehen wäre so etwas gar nicht erst möglich gewesen. Schon daher gibt’s ein wenig Sympathiebonus.

Rating: $$+ (Trash: $$)

Splatter:

2/10

 

 

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