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Rache aus dem Jenseits

Info

OT: 
J. D.’s Revenge

Jahr: USA 1976
R: Arthur Marks
B: Jaison Starkes
K: Harry May
M: Robert Prince
D: Glynn Turman, Joan Pringle, Lou Gossett Jr., Alice Jubert

Quelle: TV (Das Vierte)

 

Inhalt

Tabledance-Shows und dazu ein paar Erfrischungen zu sich nehmen: So in etwa stellt sich die Clique um Jura-Student Ike (Glynn Turman) und seine Freundin Cristella (Joan Pringle) einen gelungenen Abend vor. Etwas mopsmüde geworden, verschlägt es das Grüppchen in eine Hypnose-Show, in der Ike als Freiwilliger für die zweifelhaften Späße der Hypnotiseurin auf der Bühne landet. Die Folgen sind gravierend, denn von nun an plagen Ike nicht nur rasende Kopfschmerzen und blutige Visionen, auch sein Wesen verändert sich zunehmend. Der bisher friedliche und cleane Boy wird gewalttätig und sexuell aufdringlich, gleichzeitig ändert er schrittweise sein Outfit in Richtung 40s-Gangsterstyle. Gewalt- und Sex-Exzesse, an die ihm in seinen normalen Phasen die Erinnerung fehlt, häufen sich. Er wanzt sich an den bekannten Prediger Elija Bliss (Lou Gossett Jr.) ran, Ex-Boxer und in den 40ern reges Mitglied der Unterwelt, der zusammen mit seinem Gangster-Bruder Theotis (Fred Pinkard) ein Religionsimperium aufgebaut hat. In Ikes Oberstübchen hat inzwischen der 30 Jahre zuvor unter ungeklärten Umständen erschossene, exzentrische Gangster J. D. Walker (David McKnight) komplett das Ruder übernommen. Sein Ziel: Rache für eine ungesühnte Bluttat, die bereits 1942 geschah.

Zitate

„Gottes Kinder? Scheiße! Der Kerl ist ein verdammter Straßen-******, und er wird uns Ärger machen.“ (Theotis hat einen Anfall von Hellsichtigkeit)

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Regisseur Marks legt hier eine etwas unausgegorene Mixtur aus Blaxploitation, Thriller und Horror vor, die weder langweilt, noch sonderlich fesselt. Auf seiner Zutatenliste standen neben klassischen Krimielementen Besessenheit, Jeckyll und Hyde sowie natürlich Sex und Gewalt. Prinzipiell nicht schlecht, allerdings geht die für meinen Geschmack zu straighte Fotografie sehr zulasten der Atmosphäre, obwohl sie gerade im ersten Teil auch einige gelungene Einstellungen liefert. Zwar versucht der Film, durch Rückblenden Erklärungen zu liefern, doch bleibt das Beziehungsgeflecht der Protagonisten unscharf. Schauspielerisch gibt’s nichts zu mäkeln: Vor allem Glynn Turman macht seine Sache gut und das Changieren zwischen J. D. und Ike glaubhaft.

Rating: $$$

Splatter:

2/10

 

 

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