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Rejuvenator - Das Serum des Schreckens

Info

OT: 
Rejuvenatrix 

AT:
The Rejuvenator

Rejuvenator – Gib dem Teufel nie die Hand

Jahr: USA 1988
R, B: Brian Thomas Jones
B: Simon Nuchtern
K: James McCalmont
M: Larry Juois
D: John MacKay, Vivian Lanko, Katell Pleven, James Hogue

Quelle: DVD (cmvLaservision). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Ruth Warren (Jessica Dublin) hat schon wirklich bessere Zeiten gesehen: Das einzige, über das die ehemalige Filmdiva neben jeder Menge welken Fleisches noch in Massen verfügt, ist Geld. Mit diesem finanziert sie die Bemühungen von Dr. Gregory Ashton (John MacKay), der zusammen mit seiner Assistentin Stella Stone (Katell Pleven) in Sachen „Regenerative Pathologie“ forscht, sprich: an einem Jugendserum schwiemelt.
Die Tierversuche allerdings gehen spektakulär und blutig schief, doch Ashton verschweigt diese *hust* Rückschläge, um den Geldhahn offen zu halten. Irgendwann hat die Diva die Faxen dick und fordert trotz der unsicheren Faktenlage die sofortige Behandlung mit Dr. Ashtons Wunderserum ein. Der Eingriff gelingt spektakulär, so dass Ruth fortan als ihre Nichte Elisabeth (Vivian Lanko) auftritt.
Allerdings schwant dem Doc angesichts der weiter parallel laufenden Tierversuche Böses, denn die zu erwartenden Nebenwirkungen sind höchst *äh* fulminant. Und sie lassen auch bei „Elisabeth“ nicht lange auf sich warten. Ein weiteres Problem: Der Grundstoff fürs Serum lässt sich nur aus menschlichem Gehirn gewinnen, möglichst frischem menschlichem Gehirn. Und dieses Serum ist die einzige Möglichkeit, besagte Nebenwirkungen zu unterdrücken. Noch dazu steigt die benötigte Dosis exponentiell an.
Vollends außer Kontrolle gerät das Experiment, als „Elisabeth“ anfängt, Lebendhirnspenden einzusammeln …

Zitate

Stella: „Ich glaube, Sie sollten sich das mal ansehen.“ (Ein Klassiker aus dem Zitate-Schatzkästlein)

Ashton: „An diesen Theorien wurde schon lange vor mir gearbeitet.“ – Dr. Germaine (Marcus Powell): „Ja. In Auschwitz und Buchenwald.“

Ashton: „Wir brauchen mehr Menschenleichen.“

Hunter (Roy MacArthur): „Also, was wollen Sie?“ – Ashton: „12 weitere Leichen bis Freitag.“ – „Wenn Sie gesagt hätten 12 Nutten; die hätt’ ich Ihnen besorgt. Aber wie soll ich in so kurzer Zeit an 12 Kaltmänner kommen?“

Ruth/Elisabeth: „Was passiert mit mir?" – Ashton: „Sieht nach einer Irritation der Zellinformation aus.“

Die Kritik des Gunslingers:

Da hat sich cmv einen wirklich würdigen Vertreter für die „Trash-Collection“ angelacht: extrem unterhaltsam dank seiner technisch soliden Machart auf der einen und den freiwillig und unfreiwillig abstrusen Schmankerl auf der anderen Seite. Fangen wir mal mit dem „Spezial-Makeup“ an, für das der renommierte und vielbeschäftigte Ed French verantwortlich zeichnete. Einer der definitiven Pluspunkte des Streifens. Der Mann war immerhin schon Oskar nominiert und hat dazu zahlreiche TV-Preise für seine Arbeit eingeheimst. Die retardierte Elisabeth etwa hat schon einen gewissen Schauwert, und wenn sie das Hirn direkt aus dem fast noch lebenden Objekt jaust, bleibt kein Auge mehr trocken *lach*.
Auch hinter der Kamera saß kein Stümper: Besonders die Shots aus der riesigen Divenvilla wissen durch atmosphärisches Lichtsetzen zu gefallen. Dann allerdings macht der Streifen seltsame Fehler, etwa, wenn das Labor des Docs einmal wie eine Zweimann-Klitsche mit angeschlossenem Hobbykeller wirkt, dann wieder wie ein veritabler Komplex mit x Angestellten. Nun ja. Klasse auch die Szene im Nachtclub: Auf dem Damenklo retardiert Elisabeth wieder zum Monster, doch die 80er-Jahre-Tussen mokieren sich nur über den unfähigen Türsteher, der nach Mitternacht „jeden Freak“ reinlassen würde. Und im Hintergrund schrammelt mit den Poison Dollys – scheinen übrigens heute noch aktiv zu sein - eine wirklich öde Frauen-Hardrock-Band ;-). Weitere Gimmicks sind der in einem Abbruchhaus erfolgreich (!) angelnde Leichenbeschaffer Hunter, der nach einer Injektion einer unbekannten Substanz schäumende Butler Wilhelm (!) (James Hogue) oder die nach einer Hirnmahlzeit laut aufstoßende Elisabeth. Allerdings muss man der deutschen Synchro eine gewisse Schludrigkeit attestieren: So kann sich diese nicht eindeutig zwischen „Ashton“ und „Ashley“ entscheiden.
Von den Beteiligten erwähnenswert ist neben dem erwähnt Ed French Jessica Dublin: Sie hatte in den 1960er- und 70er-Jahren diverse Auftritte im Italo-Kino: von „Vier Fäuste für ein Halleluja“ über „Der Mafiaboss - Sie töten wie Schakale“ bis hin zu „Schön, nackt und liebestoll“.

Rating: $$$- (Trash: $$$$$)

Splatter:

5/10

 

 

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