Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien

Toggle Sidebar

Info

OT: 
Scarecrow gone wild

Jahr: USA 2004
R: Brian Katkis
B: Brian Katkis
K: Zoran Popovic
M: Collin Simon
D: Matthew Linhardt, Samantha Aisling, David Zelina, Caleb Roehrig

Quelle: DVD (Adrena/MCOne)

 

Inhalt

Student Sam (Caleb Roehrig) ist Diabetiker und fälscht zusammen mit seinem Spezi Jack (Matthew Linhardt) ärztliche Atteste, um trotzdem ins Baseball-Team aufgenommen zu werden. Doch „Sport ist Mord“ ist zwar ein leicht daher gesagtes Sprichwort, dessen Allgemeingültigkeit Sam allerdings leidvoll erfahren muss: Bei dem durch den sadistischen Team-Captain Mike (David Zelina) initiierten Aufnahmeritual wird der Neue nächtens und nackich an eine Vogelscheuche (Steve Worley) gebunden. Er fällt ins Zuckerkoma, worauf seine Seele eine unheilvolle Verbindung mit dem Lumpenmann eingeht. Zwar bringen Jack und Beth (Samantha Aisling) nach ausgiebiger Knatterei den Komatösen in ein wegen Renovierung geschlossenes Krankenhaus, wo sich Beths Schwager, Dr. Ray (Jeff Rector), seiner annimmt. Doch die nun putzmuntere Vogelscheuche hat sich schon aufgemacht, um fröhlich pfeifend die Zutaten für ein zünftiges Studenten-Gulasch einzusammeln. Zum Showdown finden sich im Krankenhaus ein: Sam, der ist ja eh’ schon da, die überlebenden Studenten, Dr. Ray, seine Freundin (Lisa Robert) und das Lumpenpüppchen, dem man nun mit einem Defibrillator zu Leibe rückt.

Zitate

Mike: „Um ehrlich zu sein: Ich finde es hier nicht besonders nett.“ (Nee, isses auch nicht)

Jack: „Oh, Scheiße! Das hört sich gar nicht gut an!“ (Dr. Ray plärrt im Hintergrund, als ihm die Vogelscheuche mit Säure das Gesicht abschält)

Coach (Ken Shamrock): „Hey, er dachte, ich wär’ tot, doch ich war nur bewusstlos.“ (Hust – war er das denn nicht immer?)

Die Kritik des Gunslingers:

Dieser dritte und bisher letzte Teil des Scarecrow-Serials rührt Zutaten aus Filmen wie „Der Schrecken der Medusa“ und einschlägigen Teen-Slashern – Unhold jagt schöne junge Menschen - zu einem Süppchen an, das nicht recht wärmen will.
Handlung ist bei dieser Art Unterhaltung sowieso eher sekundär und damit zu vernachlässigen. Hauptproblem ist aber, dass der Streifen zu sehr mit angezogener Handbremse fährt, obwohl doch Vollgas hier oberste Maxime ist. So bricht das Tempo schon recht schnell dramatisch ein, wenn das übliche Teenie-Strandspaß-Liebes-und Eifersuchts-Geplänkel verdecken soll, dass die Kohle nicht für mehr Spezial-Effekte gereicht hat. Während die ersten Morde des Lumpenpüppchens noch für trashigen Schnetzelalarm sorgen, versanden die Aktionen der Vogelscheuche zunehmend in öden Ring- respektive Faustkämpfen mit den potenziellen Opfern – ja, ja, die fehlenden Produktionsdollars. Humor ist leider ebenfalls Mangelware. Einzig die Szenen, in der das Monster die Karriere eines aufstrebenden jungen Liedermachers per geworfenem Holzpfosten vorzeitig beendet oder es mit einem Pick-Up eine Studentin auf die Hörner nimmt, sorgen für leichtes Schmunzeln. Das Ende, angefangen bei der erwähnte Defibrillatoren-Szene sowie das muntere Seelen-Hopping zum Schluss sorgen immerhin für einige Ausschläge des Trash-O-Meters.
Der Score, soweit er Collin Simon angeht, ist sogar recht gelungen, während die Filthies aus Kalifornien den üblichen Teen-Pop-Stoff absondern, der heutzutage gerne unter dem Label „Punk“ läuft.

Rating: $ (Trash: $$$)

Splatter:

4/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien