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Schizomaniac

Info

OT: 
Playroom

AT:
Schizo (D)

Jahr: USA 1990
R: Manny Coto
B: Keaton Jones
K: James L. Carter
M: David Russo
D: Lisa Aliff, Christopher McDonald, James Purcell, Aron Eisenberg

Quelle: DVD (cmv Laservision). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Zehn Jahre ist der kleine Chris (Mihailo Pesic), als ein Unhold die gesamte Familie des Jungen auslöscht. Chris überlebt das Massaker, das sich in einem alten Kloster im ehemaligen Jugoslawien zuträgt. Der Mörder war angeblich Vatterns Assistent Roman (Vincent Sciavelli), der seit der Zeit vor Ort in der Geschlossenen einhockt.
20 Jahre später ist Chris (Christopher McDonald) wie sein Vater Archäologe und arbeitet für ein Fachmagazin. Doch die mörderischen Geschehnisse lassen ihn nicht los: Alpträume plagen ihn und die fast schon fixe Idee, die Arbeit seines Vaters vollenden zu müssen. Daddy hatte bis zu seinem Tod das Grab des sagenhaften Prinzen Elok gesucht, einem Sadisten und Teufelsanbeter, der schon in kindlichem Alter zur Hölle fuhr, der Legende nach aber noch weiter umgeht. Eine Karte in den Aufzeichnungen des Vaters legt nahe, dass dieser kurz davor war, das Grab aufzuspüren.
Zusammen mit Chefredakteurin Jenny (Lisa Aliff), dem versoffenen Kunstfotografen Paul (James Purcell) und dessen Tittenmodell Marcie (Jamie Rose) geht’s Richtung Balkan in das schicksalsträchtige Kloster. Hier allerdings steigert sich Chris’ Besessenheit zum Wahnsinn, der kein Halten mehr kennt, als er tatsächlich das Prinzengrab aufspürt und seinen kindlichen Spieltrieb wieder entdeckt

Zitate

Marcie: „Ich glaub’, meine Chakren sind blockiert.“

Jenny: „Ist da jemand?“ (Hey, der durfte jetzt aber wirklich nicht fehlen, oder?)

Die Kritik des Gunslingers:

Manny Coto ist eher bekannt als Produzent und vor allem Drehbuchautor, der bevorzugt fürs Pantoffelkino arbeitet. So schreibt er unter anderem für TV-Serien wie „Star Trek“, „24“ oder „Dexter“, die er teilweise auch produziert. Seine Arbeitsproben als Regisseur sind dagegen eher spärlich gesät.
Mit „Schizomaniac“ kurbelte er einen unterhaltsamen Low-Budget-Horrorstreifen runter, der aus Kostengründen hauptsächlich in Serbien entstand. Der Film hat gerade in seiner Vorgeschichte einiges Potenzial, woran das Buch allerdings nicht weiter interessiert zu sein schien. So bleibt es bei düsteren Andeutungen, die leider nicht weiter vertieft werden. Stattdessen findet Christopher McDonald reichlich Gelegenheit, durch die etwas gipsig wirkenden Kulissen zu irrlichtern und mit rollenden Augen eine Spitzhacke zulasten seiner Mitklosterbrüder und –schwestern zu schwingen. Dabei ist der Streifen durchaus spannend, dank der vorhandenen genretypischen Zutaten, wie der teilweise schön ausgeleuchteten Klosterkatakomben, einem irren Killer mit mehr als sieben Leben und ein paar netten Einfällen, was das Hinmeucheln nichts ahnender Zeitgenossen angeht. Der fiese Zwerg – äh, Prinz – macht ebenfalls eine gute Figur.
Aber auch der Trash-Afficionado geht hier nicht leer aus beim Griff in des Cotos Wunderhorn *lach*. So ist allein schon die unkonventionelle Zusammensetzung der Expedition abenteuerlich. Wenn dann Marcie mit speziellen „Knattergewichten“ zur Tat schreitet, um die Chakren ins Lot zu bringen, bringt das allein schon Stimmung in die Bude, und auch der popelnde Untote ist nicht schlecht. Außerdem ist der Streifen schauspielerisch sehr solide geraten, denn zumindest die US-Darsteller haben zumeist reichlich TV-Erfahrung gesammelt. Und mit Vincent Sciavelli hat Coto sogar ein richtig bekanntes Gesicht verpflichtet.

Rating: $$$ (Trash: $$$$)

Splatter:

4/10

 

 

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