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Schrei aus dem Jenseits

Info

OT: 
Haunted
AT:

Anruf aus dem Jenseits
The Glass Cage

Jahr: USA 1977
R: Michael de Gaetano
B: Michael de Gaetano
K: William E. Hines
M: Lor Crane
D: Jim Negele, Ann Michelle, Aldo Ray, Brad Rearden

Quelle: VHS (Ufa)

 

Inhalt

1865: In einem kleinen Kaff gehen Armee und Kirche windigen Geschäften nach, die durch die in mehrfacher Hinsicht lockere Zunge der Indianerin Abanaki (Ann Michelle) in Gefahr geraten. Kurzerhand wird sie wegen Hexerei und Pferdediebstahls abgeurteilt und nackich in die Wüste getrieben, nicht ohne vorher die Gelegenheit erhalten zu haben, die zu solchen Procederes üblichen Flüche und Verwünschungen auszustoßen. Etwas über 100 Jahre später dient die Stadt lediglich noch als Filmkulisse und wird verwaltet durch die Familie McCloan. Diese besteht aus Michelle (Virginia Mayo), seit einem Autounfall aufgrund des angeblichen Auftauchens einer nackten Indianerin psychosomatisch erblindet, ihren spackigen Söhnen Patrick (Jim Negele) und Ralph (Brad Rearden) sowie dem nah’ am Wahnsinn gebauten, reinkarnationsgläubigen Onkel Andrew (Aldo Ray). In diese Idylle platzt die Schauspielerin Jennifer (Ann Michelle), die eine Autopanne hat. Während Jennifer und Nick ein knatterndes Intermezzo einlegen, lässt sich Onkelchen von der alten Indianerin Josephina (Linda Best?) bestätigen, dass es sich bei Jenny um die Wiedergängerin besagter Abanaki handele, die es auf ihn abgesehen habe. Anstatt jetzt brav seine Rechnung zu bezahlen, killt der Onkel, anscheinend sauer ob der anfallenden Praxisgebühr, erstmal die Seherin und macht sich dann mit einem angespitzten Holzspan auf die Jagd nach Jennifer.

Die Kritik des Gunslingers:

Grauenvoller Mist, der den Gunslinger knapp an einer ebenfalls psychosomatischen Erblindung vorbeischliddern ließ. Bis auf die immerhin schön geformten und silikonfreien Brüste der Hauptdarstellerin stimmt hier gar nichts: eine krude Mischung aus cleanem Mitt-70er-Softsex und Familiendramolett, nahezu ohne Spannung, geschweige denn Horrorelementen heruntergekurbelt und dazu mit einem üblen Mainstream-Score versehen. Komplett leer aus gehen daher auch die Freunde von Trash und Exploitation: ein totaler Schuss in’n Ofen.
Was mich immer wieder erstaunt, ist, dass sich gestandene Hollywoodgrößen, wenn auch nur aus der B-Liga, wie Virginia Mayo, in den 70er-Jahren nicht selten für derartige Schrottproduktionen einspannen ließen.

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